Das Corona-Virus und die Lobau (Teil 3): Badeplätze

Das Corona-Virus und die Lobau (Teil 3): Badeplätze

Nun sind wir schon sechs Wochen im Corona-Lockdown und nach wie vor erfreuen sich viele Menschen an der Lobau als Erholungs- und Frischluftrefugium. An den wenigen Naturbadeplätzen sieht man schon die Ersten im Wasser. Den Medien ist zu entnehmen, dass das Baden an Naturbadeplätzen erlaubt sein wird. Man meint, dass durch das reichliche UV-Licht und die starke Verdünnung im Gewässer das Baden infektiologisch unbedenklich ist. Aktuelle Studien dazu gibt es allerdings keine. Wenn die öffentlichen…

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Das Corona-Virus und die Lobau (Teil 2): Müll

Das Corona-Virus und die Lobau (Teil 2): Müll

Am 29. März haben Sabine Zwierschitz und Helmut Sattmann, wohnhaft in Wien-Eßling am Rande der Lobau, unter anderen an den Bürgermeister, die Vize-Bürgermeisterin, die Donaustädter Bezirksvorstehung, den Nationalpark und die Forstverwaltung einen offenen Brief geschrieben. Thema: Sorge um den Lobau aufgrund eines Massenansturms von Menschen, von denen viele weder Rücksicht auf Pflanzen, noch auf Tiere, noch auf das Nationalparkgesetz nahmen. Geantwortet hat die Forstverwaltung Groß-Enzersdorf, wohl in formeller Vertretung des Nationalparks, jedenfalls verständnisvoll und ausführlich. Sabine…

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Das Corona-Virus und die Lobau (Teil 1): Massenansturm

Das Corona-Virus und die Lobau (Teil 1): Massenansturm

Am Sonntag, den 29. März haben Sabine Zwierschitz und Helmut Sattmann, Anrainer der Lobau in Wien-Eßling, um etwa 14 Uhr in der Oberen Lobau einen jungen Hirsch beobachtet, der in Panik versucht hat, dem Druck der Menschenmassen und der frei umherlaufenden Hunde zu entfliehen. „Auch die Hasen wissen nicht mehr, wohin sie flüchten sollen“, meint Helmut Sattmann bekümmert. Denn maximal jeder zweite Hund ist angeleint, Wegegebote werden komplett ignoriert, an den Gewässern werden Corona-Partys gefeiert…

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Muscheln und Schnecken: „ein katastrophales Bild“

Muscheln und Schnecken: „ein katastrophales Bild“

Im Osten der Unteren Lobau schließt an das Kühwörther Wasser das Schönauer Wasser an, dessen Zustand ebenso kläglich ist wie jener der Lobaugewässer: Das Wasser fehlt, die Landschaft verändert sich, die Tierwelt verliert an Vielfalt. Eine neue Untersuchung zur Schnecken- und Muschelfauna des Schönauer Wassers ergibt – so Autor Wolfgang Fischer – „ein katastrophales Bild“. Der im 22. Bezirk wohnende Wolfgang Fischer ist ein anerkannter Experte für Muscheln und Schnecken. Er hat das Schönauer Wasser…

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Zeitgeschichtlicher Sperrmüll

Zeitgeschichtlicher Sperrmüll

Seit 2009 rostet, modert und verstaubt das Inventar des einstigen Lobaumuseums in der Oberen Lobau vor sich hin. Einige besonders signifikante Dinge wurden von unseren Vereinsmitgliedern schon vor längerem in Sicherheit gebracht. Der überwiegende Teil befand sich weiterhin ungeordnet in den beiden unter Denkmalschutz stehenden, baufälligen und gut versperrten Gebäuden. Die meisten Menschen würden die Reste des ehemaligen Museums als Sperrmüll und Altpapier bezeichnen. Materieller Wert: null. Der historische Wert steht außer Zweifel. Helmut Sattmann,…

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Trockenes Lager für unsere „Schätze“

Trockenes Lager für unsere „Schätze“

Das historische Gebäude des alten Lobaumuseums mitten in der Oberen Lobau ist seit langem baufällig und unbenutzbar. Allerdings lagern dort nach wie vor Erinnerungsstücke: merkwürdige Utensilien, ergraute Zeitschriften, liebenswerte Gebrauchsgegenstände und anderes. Sie sind de facto wertlos – sofern man von ihrer dokumentarischen und nostalgischen Bedeutung absieht. All jene Dinge, die wir unbedingt für die Nachwelt bewahren möchten und die durch die Feuchtigkeit und durch Nagetiere am ehesten gefährdet sind, werden nun in Kürze in…

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Bilanz 1 Jahr Website „Lobaumuseum“

Bilanz 1 Jahr Website „Lobaumuseum“

Im Februar 2017 ist das Lobaumuseum im Internet wiederauferstanden – aus der Feder von Vereinsschriftführer Manfred Christ und mit der unentbehrlichen Unterstützung der Kaisermühlner IT-Expertin Christine Gerstenmayer. Seither wurde die Seite etwa 38.000 Mal besucht, im Sommer häufiger als gegen Ende des Jahres – im Schnitt also deutlich mehr als 3000 Mal im Monat, für den Anfang nicht schlecht. Die Reaktionen der Fachleute aus der Wild-Wald-Natur-Szene haben uns Mut gemacht: „Ist eine nette und informative…

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