……………………………………………………………………………………………………………………..

……………………………………………………………………………………………………………………..

LOBAU-MUSEUM: 2009 GESCHLOSSEN, 2017 IM INTERNET WIEDERERÖFFNET Unsere Geschichte: 1972 eröffnete der Naturschützer und Umweltaktivist Anton Klein aus großer Sorge um die Wiener Donauauen im Kellerlokal seines Aquarienvereins eine „Lobau-Ausstellung“, die bald danach in „Lobau-Museum“ umbenannt wurde. 1975 erhielt er dafür vom Forstamt der Stadt Wien das sogenannte Adjunkten-Schlössl in der Oberen Lobau zur Verfügung gestellt. Das Inventar wurde übersiedelt – und am 16. März 1975 wurde das nun gewissermaßen salonfähige Museum feierlich eröffnet.  2009 musste…

weiterlesen

Die heurige Distelfalter-Invasion

Die heurige Distelfalter-Invasion

Nicht nur Zugvögel, auch Schmetterlinge wandern von Afrika nach Europa. Mitte Juni stand es überall im Internet und in den Zeitungen: Aus Südafrika kommend ließen sich in Österreich rund 50 Millionen Distelfalter nieder – offenbar verwirrt von Heißluftströmen aus der Sahara, stoppten sie ihre Wanderung nach Norden. Norbert Sendor und Elisabeth Zeman haben das Naturschauspiel auf den Wiesen zwischen Mannsdorf und Orth an der Donau verfolgt: „Sie sind einfach überall gesessen, auf Sträuchern, auf Blüten…

weiterlesen

Die Schlingnatter – häufig, aber unbekannt

Die Schlingnatter – häufig, aber unbekannt

„Ein schwimmende Schlingnatter sieht man auch nicht alle Tage“, meint DI Thomas Bader, Fachbeirat für Echsen der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie zu jenem bemerkenswerten Foto, das Naturfotograf Gerhard Neuhold am 5. Juli in der Oberen Lobau im Bereich des Tischwassers geschossen hat. Schlingnattern sind nach den Ringelnattern die am weitesten verbreitete Schlangenart Österreichs. Weil sie sehr versteckt leben, werden sie fast nie erkannt und obendrein noch mit Kreuzottern verwechselt. Ihre typischen Lebensräume sind Waldränder, Trockengebiete,…

weiterlesen

Graugänse auf Kurzbesuch

Graugänse auf Kurzbesuch

Der Groß-Enzersdorfer Naturfotograf Kurt Kracher hat mit seiner Kamera einige Jahrzehnte in der Unteren Lobau verbracht. Man könnte meinen, dass er sich nun schon sattgesehen hat. Aber die vielen kleinen Wunder, die man hier dann und wann zu sehen kriegt, haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Vor einigen Tagen ist es wieder einmal passiert: Kurt Kracher: „Ich sitze am Wasser – momentan gibt es ja dank dem letzten Hochwasser etwas mehr als voriges…

weiterlesen

Die Tauchpioniere der Wiener Donau-Auen

Die Tauchpioniere der Wiener Donau-Auen

Als sich Anfang der 1950er-Jahre an der Wiener Donau einige junge Männer zusammenfanden, um Hans Hass, den Begründer des modernen Tauchens, nachzueifern, landeten sie alsbald mit Maske und Schnorchel in den Gewässern der Lobau. Ihre Liebe zu dieser Landschaft hält bis heute an und die nunmehr Hochbetagten folgen nach wie vor Anton Kleins altem Leitspruch: „Die Lobau darf nicht sterben!“ Peter Appelius, Jahrgang 1937, hatte die Lust aufs Tauchen schon als Kind gepackt. Ein Foto…

weiterlesen

1972 – 2016 Film über den Kampf um die Donau-Auen

1972 – 2016 Film über den Kampf um die Donau-Auen

Von Anton Kleins Aktion „Die Lobau darf nicht sterben“ 1972, über die Auseinandersetzungen in Hainburg Mitte der 1980er-Jahre bis zur Ende der Ära Carl Manzanos als Nationalparkdirektor: Das zehn Minuten lange Video auf der Website des Nationalparks Donauauen zeigt anhand von Filmmaterial aus den Tiefen des historischen Archivs des ORF die wechselvolle Geschichte der Donau-Auen unterhalb von Wien und den teilweise beinahe verzweifelten Kampf um ihre Erhaltung. Zu sehen und zu hören sind unter anderen:…

weiterlesen

Obere Lobau: seltene Orchidee

Obere Lobau: seltene Orchidee

Soeben trägt in der Oberen Lobau eine stark gefährdete Orchideen-Art ihre letzten Blüten: die Hummel-Ragwurz. Es gibt gerade einmal eine Handvoll davon. Sie trägt das bedenkliche Prädikat: „stark gefährdet“. Gerhard Neuhold, der die Obere Lobau kennt wie seine Westentasche, hat sie fotografiert. Den genauen Standort hält er natürlich geheim. Die Hummel-Ragwurz (Ophrys holoserica) wird gerade einmal 30 bis 40 Zentimeter groß. Sie blüht – je nach Höhenlage und Standort –  von April bis Juni. Im…

weiterlesen

Das verlorene Paradies am Donaustrand

Das verlorene Paradies am Donaustrand

In der Diskussion um die Rettung der austrocknenden Lobau, um Grill- und Beachvolleyball-Plätze auf der Donauinsel, um nicht angeleinte Hunde und um einen Autobahntunnel unter dem Nationalpark geht Schritt für Schritt verloren, was es eigentlich zu bewahren gilt: den Zauber einer verschwundenen Landschaft, die einst das linke Ufer der Wiener Donau säumte und nachhaltig die Seelen jener berührte, die noch das Glück hatten, sie erleben zu können. Diese Landschaft war bis in die 70er-Jahre des…

weiterlesen

… die Geheimnisse von damals

… die Geheimnisse von damals

Als 1995 ein erster großer Bericht über die Planungsarbeiten für den Nationalpark Donau-Auen erscheint, stellen die Herausgeber ein Gedicht des österreichischen Schriftstellers und Journalisten Franz Kain voran – aus dessen Kriminalerzählung „Die Donau fließt vorbei“, die in Linz spielt und 1969 erschienen war. Kains Zeilen erinnern schmerzlich daran, dass es eine Zeit gab, als die Donau noch eine ganz andere war … und einfach fließen durfte. An milden Herbsttagen sitzen alte Männer an einem Wirtshaustisch…

weiterlesen

Wasserentzug durch Sperrbrunnen: Absicht oder Versäumnis?

Wasserentzug durch Sperrbrunnen: Absicht oder Versäumnis?

Die Lobau vertrocknet – auch wenn das Regenwetter die Dramatik der Situation im Mai 2019 verschleiert hat. Die Gründe sind vielfältig, manche von ihnen sind hausgemacht und dadurch beinahe unfassbar. Da wären zum Beispiel die Sperrbrunnen entlang des Donau-Oder-Kanals, die viele Jahre lang die Trinkwasserbrunnen der Lobau vor dem Grundwasser im ölverseuchten Boden des Tanklagers geschützt haben. Das möglicherweise ölbelastete Grundwasser wurde – ehe es in die Nähe der Trinkwasserbrunnen gelangen konnte – vorsorglich in…

weiterlesen

Lobau verdurstet wegen rätselhafter Keller

Lobau verdurstet wegen rätselhafter Keller

Stellt man informierten Mitarbeitern der Stadt Wien die Frage, warum nicht mehr Wasser aus der Alten und der Neuen Donau über das Mühlwasser in die Lobau gespeist wird, erhält man die Antwort, dass dies nicht möglich sei, weil dann Keller von Wohnhäusern überschwemmt würden und die Stadt dies bezahlen müsste. Und das sei auch schon vorgekommen. Und da könne man nichts machen.  Seit Jahren rätseln wir, wann und wo dies nun tatsächlich geschehen sei: Wie…

weiterlesen
1 2 3 15