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LOBAU-MUSEUM: 2009 GESCHLOSSEN, 2017 IM INTERNET WIEDERERÖFFNET Unsere Geschichte: 1972 eröffnete der Naturschützer und Umweltaktivist Anton Klein aus großer Sorge um die Wiener Donauauen im Kellerlokal seines Aquarienvereins eine „Lobau-Ausstellung“, die bald danach in „Lobau-Museum“ umbenannt wurde. 1975 erhielt er dafür vom Forstamt der Stadt Wien das sogenannte Adjunkten-Schlössl in der Oberen Lobau zur Verfügung gestellt. Das Inventar wurde übersiedelt – und am 16. März 1975 wurde das nun gewissermaßen salonfähige Museum feierlich eröffnet.  2009 musste…

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Der “Schönauer Schlitz” – die letzte Verbindung zur Donau

Der “Schönauer Schlitz” – die letzte Verbindung zur Donau

Im Frühling 2020 gab es zwei aufeinanderfolgende Hochwasserwellen an der Donau. Das brachte einiges Donauwasser in die Untere Lobau – dank dem “Schönauer Schlitz”. Was ist der Schönauer Schlitz? Eine Lücke im Marchfeldschutzdamm zwischen Wien und der Staatsgrenze an der March, stromabwärts von Schönau an der Donau. Nicht breit, ein paar Dutzend Meter. Angelegt wurde er 1890 nach einem Dammbruch, um den Abfluss von Donauwasser zu ermöglichen, das es durch den Schutzdamm auf die andere…

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Neues Buch: die Wiener Heuschrecken

Neues Buch: die Wiener Heuschrecken

Am 4. Juni 2020 gelang es Thomas Bader von der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie, abends in der Nähe des Josefstegs eine Maulwurfsgrille zu fotografieren – eine bemerkenswerte zoologische Entdeckung, denn es war erst die zweite, dokumentierte Beobachtung dieses Tieres in der Lobau. Das bestätigt das soeben erschienene, wahrlich umfassende Buch „Insekten in Wien: Heuschrecken“, in dem auf fast 300 Seiten mehr als 29.000 Beobachtungsdaten verarbeitet wurden. Erstmals werden alle 85 in Wien nachgewiesenen Heuschreckenarten samt…

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Die sagenhafte Realität des Klubvorsitzenden

Die sagenhafte Realität des Klubvorsitzenden

Die Ausgangsposition: Josef Taucher, der Klubvorsitzende der Wiener SPÖ, bezeichnet sich als Umweltpolitiker. Man darf Politikern nicht jede populistische Irreführung durchgehen lassen. Es betrifft die Lobau und da fühlen wir uns zuständig. Taucher präsentiert sich im Mai in seiner Facebook-Videoreihe „Wiener Wunderwelten“ an der Esslinger Furt: https://www.facebook.com/watch/?v=268538250853319 Er schwärmt: „… ein wunderbarer Platz … ein Ort der Ruhe und der Kraft … man kann auch vielleicht da und dort den Moorfrosch finden … in der…

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Der Bezirksvorsteher hält sich raus

Der Bezirksvorsteher hält sich raus

Der Bezirksvorsteher des 22. Bezirks, Ernst Nevrivy, hat am 28. Mai in seinem Donaustadt-LIVE TALK auf Facebook eine originelle, durch Kenntnisse nur minimal getrübte Sicht der Situation in der Lobau dargelegt. Was die Austrocknung und Verlandung des Nationalparks betrifft, schiebt Nevrivy selbstbewusst alles auf die zwei Fachabteilungen MA49 Forst und MA45 Wiener Gewässer. Die würden eine andere Sichtweise haben, weil „dort sei Natur und dort solle es mehr nach Natur gehen“ und nicht um „ein…

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Ohne Respekt und ohne Mitleid

Ohne Respekt und ohne Mitleid

Die meisten Menschen, die im Nationalpark Luft schöpfen und die Natur genießen, halten sich an die für den Fortbestand des Gebietes notwendigen Vorschriften und Gesetzestexte. Ein gewisser Prozentsatz der Besucher hat jedoch vor der Lobau keinen Respekt und mit deren Geschöpfen keine Spur von Mitleid. Dass Hunde ohne Leine Rehe und Hasen jagen, dass Radfahrer querfeldein fahren, dass sich Spaziergänger nicht um das Wegegebot scheren, ist schon beinahe Alltag. Was aber in den vergangenen Tagen…

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100 Jahre „Aquarium Heintz“ – eine Wiener Legende

100 Jahre „Aquarium Heintz“ – eine Wiener Legende

Am 28. Juni 1961 verlieh die Kammer der Gewerblichen Wirtschaft für Wien Herrn Adolf Michael Heintz die Bronzene Ehrenmedaille „in Anerkennung seiner 41-jährigen Kammerzugehörigkeit“. Damit steht fest, dass die bis heute existierende Fachhandlung „Aquarium Heintz“ in Wien-Kaisermühlen das älteste Aquarienfachgeschäft Österreichs ist. Im Jahr 2020 besteht das Unternehmen seit 100 Jahren. „Aquarium Heintz“, das war bis hinein in die 1990er-Jahre ein magischer Treffpunkt der Wiener Naturbegeisterten, der Naturschützer, der Lobaufreunde und jener, die eine Sehnsucht…

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Der Bootsplatz als Rückzugsgebiet

Der Bootsplatz als Rückzugsgebiet

Der Bootsplatz der Lobaufischer in der Unteren Lobau ist zu einer Oase geworden. Und das nur, weil die Fischer den schmalen Uferstreifen, an dem ihre Zillen liegen, jeden Herbst sorgfältig mähen. Das wäre für den Naturschutz vom Prinzip her noch keine besondere Leistung – allerdings wird durch das Mähen von den Fischern das letzte Stückchen sonnenbeschienenes, offenes Ufer erhalten. Der Rest des Gewässers ist nämlich, wie alle anderen Lobaugewässer auch, in einem fortgeschrittenen Verlandungszustand und…

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Gerhard Neuhold: mein zweites Leben für die Obere Lobau

Gerhard Neuhold: mein zweites Leben für die Obere Lobau

Der Wiener Gerhard Neuhold, dessen Familie aus Kärnten stammt, beobachtet seit dem Jahr 2010 die Obere Lobau genauer und intensiver als jeder andere. Mehrmals pro Woche zieht er mit Rucksack, Fernglas und Fotoapparat in das Gebiet zwischen Biberhaufenweg, Dechantlacke, Panozza-Lacke, Saltenstraße und Tischwasser. Mittlerweile scheint er hier die Wildtiere ebenso so gut zu kennen, wie die Wildtiere ihn. Seine Beobachtungen teilt er mit der Forstverwaltung, mit BirdLife und mit den Mitarbeitern des Naturhistorischen Museums. Wie…

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Der neue Josefsteg – ein Mittel der Politik

Der neue Josefsteg – ein Mittel der Politik

Der Josefsteg in der Oberen Lobau, der zwischen Tischwasser und Fasangartenarm das Schröderwasser überquert, ist neu errichtet worden. Der SPÖ-Bezirksvorsteher freut sich, seiner Verantwortung nachgekommen zu sein, „für den Erhalt und qualitativen Ausbau der Grünflächen zu sorgen.“ Der SPÖ-Klubobmann jubelt: „So schaut intelligenter Radverkehr – in Verbindung mit Naturerfahrung und Genuss – aus.“ Die SPÖ-Umweltstadträtin verkündet, dass der Josefsteg nun wieder ermöglichen würde, „trockenen Fußes einen Blick in die natürliche Schilflandschaft der Lobau“ werfen zu…

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Zierliche Tellerschnecke: Erhaltungszustand ungünstig

Zierliche Tellerschnecke: Erhaltungszustand ungünstig

Es sind nicht nur die großen Tiere, auf die es in einem Nationalpark ankommt. Es ist die außergewöhnliche Vielfalt, die zählt, von den Hirschen bis zu den Muscheln und Schnecken. Sie alle verdienen hohe Aufmerksamkeit. Die Zierliche Tellerschnecke, eine Wasserschnecke, die wohl noch keinem normalen Spaziergänger ins Auge gestochen ist, war in den vergangenen Jahren zwei Mal Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung. Im Auftrag der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 sollten ihr Bestand und ihre Verbreitung…

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