Der neue Josefsteg – ein Mittel der Politik

Der neue Josefsteg – ein Mittel der Politik

Der Josefsteg in der Oberen Lobau, der zwischen Tischwasser und Fasangartenarm das Schröderwasser überquert, ist neu errichtet worden. Der SPÖ-Bezirksvorsteher freut sich, seiner Verantwortung nachgekommen zu sein, „für den Erhalt und qualitativen Ausbau der Grünflächen zu sorgen.“ Der SPÖ-Klubobmann jubelt: „So schaut intelligenter Radverkehr – in Verbindung mit Naturerfahrung und Genuss – aus.“ Die SPÖ-Umweltstadträtin verkündet, dass der Josefsteg nun wieder ermöglichen würde, „trockenen Fußes einen Blick in die natürliche Schilflandschaft der Lobau“ werfen zu…

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Zierliche Tellerschnecke: Erhaltungszustand ungünstig

Zierliche Tellerschnecke: Erhaltungszustand ungünstig

Es sind nicht nur die großen Tiere, auf die es in einem Nationalpark ankommt. Es ist die außergewöhnliche Vielfalt, die zählt, von den Hirschen bis zu den Muscheln und Schnecken. Sie alle verdienen hohe Aufmerksamkeit. Die Zierliche Tellerschnecke, eine Wasserschnecke, die wohl noch keinem normalen Spaziergänger ins Auge gestochen ist, war in den vergangenen Jahren zwei Mal Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung. Im Auftrag der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 sollten ihr Bestand und ihre Verbreitung…

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Das Corona-Virus und die Lobau (Teil 3): Badeplätze

Das Corona-Virus und die Lobau (Teil 3): Badeplätze

Nun sind wir schon sechs Wochen im Corona-Lockdown und nach wie vor erfreuen sich viele Menschen an der Lobau als Erholungs- und Frischluftrefugium. An den wenigen Naturbadeplätzen sieht man schon die Ersten im Wasser. Den Medien ist zu entnehmen, dass das Baden an Naturbadeplätzen erlaubt sein wird. Man meint, dass durch das reichliche UV-Licht und die starke Verdünnung im Gewässer das Baden infektiologisch unbedenklich ist. Aktuelle Studien dazu gibt es allerdings keine. Wenn die öffentlichen…

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Für Leute mit Phantasie: das Fasangartenwasser

Für Leute mit Phantasie: das Fasangartenwasser

Für alle, die es nicht kennen: Hier sehen sie das Fasangartenwasser.  Wo es sich noch vor wenigen Jahrzehnten erstreckt hat, zeigen alte Stadtpläne. Eine Pfütze als Symbol für den Umgang der Politiker der Stadt Wien mit der Lobau. Man könnte die Panozza-Lacke, das Fasangartenwasser, das Schröderwasser, das Tischwasser, den Markethäufelgraben und das Oberleitnerwasser sehr wohl wieder durchgehend und ausreichend mit Wasser versorgen, aus der Neuen Donau zum Beispiel, aber man tut es nicht. Und das…

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BirdLife: Lichtblick für die Vogelwelt

BirdLife: Lichtblick für die Vogelwelt

In Österreich ging die Zahl der Vögel auf Wiesen und Äckern in den vergangenen 20 Jahren im Schnitt um rund vierzig Prozent zurück, bei einzelnen Arten gar um bis zu neunzig Prozent. Nun dürfte zum ersten Mal seit Ende der 1990er Jahre der Rückgang der Feldvögel aufgehalten worden sein – ein Lichtblick. BirdLife Österreich hat im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums die Situation erhoben. Gábor Wichmann, Geschäftsführer von BirdLife: „Wir haben den Eindruck, die Bestände würde sich…

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Fluglärmpause

Fluglärmpause

Die Maßnahmen zur Eindämmung der SARS-COV-2-Epidemie haben den Flugverkehr drastisch verringert, auch die Starts und Landungen am Flughafen Wien-Schwechat. Damit verbunden: eine erholsame Lärmreduktion für die Tierwelt und die BesucherInnen der Lobau – zumindest vorübergehend. Mit konkreten Zahlen lässt sich der Rückgang des Flugverkehrs über der Lobau derzeit noch nicht belegen – die letzten Informationen des Flughafens reichen bis Ende März. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, die Veränderungen ab April schon jetzt zu visualisieren –…

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Einmal was anderes: der Scharlachrote Plattkäfer

Einmal was anderes: der Scharlachrote Plattkäfer

Es müssen nicht immer Hirsche, Reiher oder Wildgänse sein. Wer mit offenen Augen spaziert, entdeckt oft direkt vor seinen Füßen die schönsten Geschöpfe. Tierfotograf Gerhard Neuhold ist ganz banal am Entlastungsgerinne Höhe Donaustadtbrücke auf einen intensiv rot gefärbten Käfer gestoßen, gerade einmal 1,5 Zentimeter groß: ein Scharlachroter Plattkäfer. Obwohl der Käfer über soeben ein wenig enttäuschend über betonierten Untergrund krabbelt, ist er im Anhang II der Berner Konvention über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen…

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Verantwortungslos: Zündeln am Hochstand

Verantwortungslos: Zündeln am Hochstand

Irgendwann in der Nacht vom 14. auf 15. April hätte mit ein wenig Pech in der Unteren Lobau ein Hochstand abbrennen können. Angesichts der nach wie vor bestehenden Trockenheit des Waldes hätte das in eine Katastrophe münden können. Passiert ist folgendes: Am Vormittag des 15. April macht der Groß-Enzersdorfer Naturfotograf Kurt Kracher einen gemütlichen Spaziergang, ohne Profi-Ausrüstung, nur mit seinem Smartphone „bewaffnet“. Als er auf einem ausgetretenen Pfad, der zu einem jagdlich genutzten, offenen Hochstand…

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In ORF 2: Unsere Gewässer und die Lebensqualität

In ORF 2: Unsere Gewässer und die Lebensqualität

Am Ostersonntag, den 12. April, hat das ORF Landesstudio Wien eine 53 Minuten lange Dokumentation mit dem Titel „Wien, eine Wasserstadt im Klimawandel“ ausgestrahlt. Im Pressetext zur Sendung steht ein bemerkenswerter Satz: „ … werden Wiens Gewässer in Zukunft vielleicht mehr denn je die Lebensqualität der Stadt mitbestimmen, indem sie bei zunehmender Erderwärmung die Funktion eines wohltuenden Kühlsystems übernehmen.“ Wir empfehlen der Wiener Umweltstadträtin, die politisch dafür verantwortlich ist, dass die Lobau vor unseren Augen…

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Das Corona-Virus und die Lobau (Teil 2): Müll

Das Corona-Virus und die Lobau (Teil 2): Müll

Am 29. März haben Sabine Zwierschitz und Helmut Sattmann, wohnhaft in Wien-Eßling am Rande der Lobau, unter anderen an den Bürgermeister, die Vize-Bürgermeisterin, die Donaustädter Bezirksvorstehung, den Nationalpark und die Forstverwaltung einen offenen Brief geschrieben. Thema: Sorge um den Lobau aufgrund eines Massenansturms von Menschen, von denen viele weder Rücksicht auf Pflanzen, noch auf Tiere, noch auf das Nationalparkgesetz nahmen. Geantwortet hat die Forstverwaltung Groß-Enzersdorf, wohl in formeller Vertretung des Nationalparks, jedenfalls verständnisvoll und ausführlich. Sabine…

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