Trockenheit fürs Erste überwunden

Trockenheit fürs Erste überwunden

Das kleine Eberschüttwasser ist wieder mit Wasser gefüllt. Ein Hochwasser und die endlich wieder geöffnete „Eichert-Quelle“ (Überschusswasser aus dem Trinkwasserbrunnen) dürften dies bewirkt haben. Vermutlich steht auch im Lausgrund wieder Wasser. Norbert Novak hat am 26. März den Hauptarm des Eberschüttwassers besucht. Ergebnis: Der Wasserstand am Bootsplatz der „Lobaufischer“ ist zwar nicht sensationell, aber sichtlich in Ordnung. Novak: „Kann wieder Entwarnung geben!“ Titelfoto: Kurt Kracher Foto Bootsplatz: Norbert Novak  

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Wie befürchtet: tote Fische

Wie befürchtet: tote Fische

Es ist gekommen, wie viele befürchtet haben: Die fehlende bzw. zu geringe Wassereinspeisung, die Verlandung, der lange, strenge Winter: Nachdem das Eis nun geschmolzen ist, treiben in den seichten, stark verlandeten Augewässern tote Fische. Am „kleinen“ Eberschüttwasser sind es nach kurzer Sichtung etwa 20 bis 25 Welse, Karpfen, Flussbarsche und Hechte. Dazu kommen unzählige Kleinfische, auch Muscheln. Fotos: Kurt Kracher  

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Das Eis ist weg, das Wasser auch

Das Eis ist weg, das Wasser auch

Es war ein langer, kalter Winter. Eberschüttwasser und Mittelwasser sind an den schon seit Jahren von Verlandung bedrohten Stellen großflächig ausgetrocknet, dann und wann stinkt es nach Verwesung. Dort, wo das Eberschüttwasser noch befüllt ist, liegt der Wasserstand mindestens einen Meter unter der gewohnten Höhe. Unterhalb der Gänshaufentraverse war ein leichtes Hochwasser zu spüren; weiter hinauf ist es nicht gekommen. Wann wird die sogenannte Eichert-Quelle am Lausgrund, die wegen Bauarbeiten im Nationalpark abgesperrt wurde, endlich…

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Au derzeit nur bei Minusgraden geruchsfrei

Au derzeit nur bei Minusgraden geruchsfrei

Kurt Kracher hat am Wochenende mit der Kamera die graubraune, komplett aufgeweichte Lobau besucht – und ist dennoch ins Schwärmen geraten: „Auch bei wenig gefrorenem Wasser ist unsere Lobau im Morgennebel wunderschön!“ Drei Stunden hat er am Sonntag bei minus 3 Grad Celsius ausgeharrt. Am Tag davor, am Samstag, war  die Eisdecke nach einem Regen schon teilweise offen, was dazu geführt hat, dass es an den Ufern nach Verwesung gestunken hat. Vermutlich sind unter dem Eis wegen des…

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Bericht aus dem toten Lausgrund

Bericht aus dem toten Lausgrund

Tierfotograf Kurt Kracher hat sich Ende Jänner (mit Erlaubnis) den Lausgrund angesehen. Sein Bericht: „Wie es dort ausschaut? Sehr traurig. Erst ganz unten bei der Donau gibt es noch etwas Eis, ansonsten ist der Lausgrund staubtrocken.“ Tote Schnecken, tote Fische, tote Wasserpflanzen, tote Amphibien – die Wildschweine haben den ausgetrockneten Gewässergrund durchpflügt und das meiste bereits aufgefressen. Lobau-Historiker Robert Eichert hat herausgefunden, dass die nach ihm benannte, lebenserhaltende Eichert-Quelle, eine Einspeisung des Überschuss-Trinkwassers aus den…

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Kurt Kracher: die Lobau und ich

Kurt Kracher: die Lobau und ich

KURT KRACHER  Nach abgeschlossener Fotografenlehre sammelte er mehr als 30 Jahre Erfahrung als Film-und Videotechniker in einer Filmkopieranstalt. 2001 löste er den Fotografengewerbeschein und übt dieses Gewerbe nun parallel zu seiner Beschäftigung als Medientechniker und Fotograf im Naturhistorischen Museum in Wien aus. Die Tier- und Naturfotografie, seine große Leidenschaft, betreibt er seit 1993. „Ich wohne seit 1980 in Groß-Enzersdorf, unmittelbar am Rande der Lobau. 1993 entdeckte ich die Naturfotografie. Ein Schwarm Graureiher stieg vor meinen Augen…

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Jetzt auch in der Au: der Mink

Jetzt auch in der Au: der Mink

Der Mink, der amerikanische Nerz, ist auch in Wien angekommen. Kurt Kracher ist es gelungen, diesen Marder am Bootsplatz des Eberschüttwassers, wo der Mink unbenutzte Zillen als Verstecke nutzt, zu fotografieren. Aus Nerzfarmen entlaufene oder von Tierschützern „befreite“ Minke haben sich seit den 1950er-Jahren in ganz Europa ausgebreitet und den heimischen Nerz vielfach verdrängt. Minke ernähren sich von kleinen Säugetieren, von jungen Wasservögeln, von Krebsen, Muscheln und Fröschen. Die Tiere werden inklusive Schwanz einen guten halben…

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