Traurig: die Untere Lobau am 25. Oktober

Der Journalist und Lobau-Aktivist Robert Poth hat am 25. Oktober eine Wanderung durch die Untere Lobau unternommen – von Groß-Enzersdorf nach Schönau, und er hat auf seiner Website einen Fotobericht verfasst. Anders als manche Politiker erkennt er den wahren Zustand dieser Landschaft. Keineswegs „eh schön grün“, sondern in einem dramatischen Niedergang begriffen:

„ … Mittelwasser, das seinen Namen derzeit nicht wirklich verdient. Ein Schilfmeer, soweit das Auge reicht.“

„Alles praktisch staubtrocken … Die Brücke hat eine rein dekorative Funktion.“

„Man kann erahnen, dass es nicht mehr viel Sedimentablagerung/Schlamm brauchen dürfte, bis vom Schönauer Wasser abgesehen von Perioden mit Donauhochwasser nichts mehr übrig ist.“

Sein Fazit:

„Wanderungen in der Natur erfreuen in der Regel mein Herz, entspannen mich und hinterlassen mehr Optimismus und Zuversicht. Das war bei dieser Wanderung durch die Untere Lobau jedoch nicht der Fall. Es ist deprimierend, den Untergang einer Aulandschaft mitzuerleben und gleichzeitig zu wissen, dass dieser Untergang nur deshalb unvermeidbar erscheint, weil die Stadt Wien offenbar beschlossen hat, nichts dagegen zu unternehmen.“

ZUM BERICHT: https://beasts.at/untere-lobau-am-25-oktober-2019/

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