Was es kostet, die Lobau zu retten

Die allmählich verlandende Untere Lobau kann nicht mit Hilfe von Wassereinspeisungen revitalisiert werden, weil die Stadt Wien eine Beeinträchtigung der Trinkwasserbrunnen befürchtet.

Vor 15 Jahren hätte das Problem gelöst werden können. Nach langer Planung und hohen Kosten wurde der Bau der Trinkwasseraufbereitungsanlage „Kleehäufel“ plötzlich abgesagt.

Was würde heute die Errichtung dieser Anlage jedem Wiener kosten? Was würde es kosten, die Lobau zu retten und damit die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten zu erhalten, wegen der das Gebiet seinerzeit als eines Nationalparks würdig betrachtet wurde?

Der Wiener Journalist, Lobaufreund und „Hainburg-Veteran“ Robert Poth ist tief in die rätselhafte Geschichte rund  um die wieder in der Versenkung verschwundene Trinkwasseraufbereitungsanlage eingetaucht und hat nach aufwändiger Recherchearbeit eine Einschätzung veröffentlicht:

RETTUNG DER LOBAU: AUFBEREITUNG ERSCHWINGLICH
von Robert Poth

Titelfoto: Kurt Kracher

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