Wer in der Unteren Lobau von der Kreuzgrundtraverse auf der Forststraße nach Süden in Richtung Donau wandert, durchquert zuerst die Trockenrasen des Kreuzgrundes, dann kommt zu linker Hand ein Schwarzföhrenbestand. In einer Aulandschaft auf Schwarzföhren zu treffen, ist einerseits unerwartet, andererseits ist diese an karge und trockene Standorte gut angepasste Baumart bei einer Heißlände durchaus stimmig. Viele kennen die im Marchfeld auf ehemaligen Sandverwehungen gepflanzten Kiefernwälder oder im Wienerwald die auf armen Felsböden gedeihenden Schwarzföhrenbestände….
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Auch in der Lobau: Die Eschen sterben
Im Umfeld des Donau-Oder-Kanals werden derzeit entlang der Spazierwege reihenweise Eschen gefällt. Der tragische Hintergrund: ein aus Ostasien eingeschleppter, mikroskopisch kleiner Pilz, der auf Eschen spezialisiert ist und sie in vergleichsweise kurzer Zeit zum Absterben bringt. 2005 wurde der Krankheitserreger in Österreich zum ersten Mal nachgewiesen; mittlerweile kommt er im gesamten Bundesgebiet vor. Die Pilzsporen verbreiten sich mit dem Wind über die abgeworfenen Blätter. Am Ende faulen die Wurzeln ab und die Esche stürzt ohne…
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