Ein Song als Aufruf: „Retten wir die Lobau!“

Ein neues Lied, das Bevölkerung und Politiker dazu auffordert, sich für die Rettung der Lobau einzusetzen und unseren Kindern diesen Auwald und generell eine lebenswerte Welt zu hinterlassen:

https://www.youtube.com/watch?v=_Rv_b9VbQ2A

Die Musik stammt vom Blues- und Jazzmusiker und „singing fisherman“ Wilhelm Vranovsky aus Essling, der den Text gemeinsam mit der Esslinger Schriftstellerin Barbara Deißenberger verfasst hat, deren persönliches Naheverhältnis zur Natur sich auch in ihren Werken widerspiegelt. Das Video wurde von „Lobaufotograf“ Kurt Kracher aus Groß-Enzersdorf gedreht, geschnitten und gestaltet.

Musik, Text und visuelle Umsetzung entstanden nach anregenden Gesprächen und Auftritten im Rahmen der Vortragsveranstaltungen „Esslinger für die LobAu“, die nicht nur profunde Information, sondern auch musikalische Einleitungen und fotografische Ansichten bieten.

Der Song animiert zur Rettung eines einzigartigen Naturjuwels, das von fortschreitender Austrocknung, Verlandung und Übernutzung massiv bedroht ist. Eine Auenlandschaft ist von der Dynamik des Wassers bestimmt. Dieses „Atmen“ des Wassers geht der Lobau zunehmend verloren und muss wieder hergestellt werden.

Der geplante Bau der S1 Lobau-Autobahn birgt beträchtliche Risiken für das Grundwasser. Zudem kann man durch die Megabaustellen wie auch durch den Autobahnbetrieb beträchtliche Verschmutzungen von Luft und Wasser und weiträumige Versiegelung der fruchtbaren Böden im Marchfeld erwarten – ein hoher Preis für ein verkehrspolitisch unsinniges Milliardengrab.

Derartige Beton-Großprojekte sowie die Vernachlässigung des Nationalparkgebietes widersprechen nicht nur den drängenden Zielen des Natur- und Klimaschutzes, sondern auch dem Bedürfnis und dem Recht der Menschen auf eine gesunde Umwelt.

Anschauen, mitsingen, weiterverbreiten! Retten wir die Lobau!

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