{"id":7129,"date":"2025-04-15T11:41:12","date_gmt":"2025-04-15T09:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=7129"},"modified":"2025-05-20T16:55:01","modified_gmt":"2025-05-20T14:55:01","slug":"muehlwasser-dotation-grundwasserpegel-gross-enzersdorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/muehlwasser-dotation-grundwasserpegel-gross-enzersdorf\/","title":{"rendered":"M\u00fchlwasser-Dotation &#038; Grundwasserpegel Gro\u00df-Enzersdorf"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ist die M\u00fchlwasser-Dotation der Oberen Lobau erfolgreich oder eher nicht? Eine Antwort darauf liefert der Grundwasserpegel Gro\u00df-Enzersdorf &#8211; nicht nur aktuell, sondern auch f\u00fcr vergangene Jahre. Auch jedes Donauhochwasser, das es durch die Untere Lobau bis in den Gro\u00df-Enzersdorfer Arm schafft, l\u00e4sst sich an diesem Pegel erkennen. <\/strong><\/p>\n<p>Vorweg ein Eingest\u00e4ndnis: Bei der Grundwasser-Messstelle in Gro\u00df-Enzersdorf war ich selbst noch nie. Ihren Ort kenne ich nur von der Website <a href=\"https:\/\/ehyd.gv.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ehyd.gv.at<\/a>. Die Position des gr\u00fcnen Rechtecks auf dem Kartenausschnitt unten entspricht der Position auf der Karte von ehyd.gv.at. (Ein Lokalisierungsversuch mit den angegebenen Koordinaten brachte mich \u00fcbrigens in einen Privatgarten etwas nord\u00f6stlich davon &#8230;)<\/p>\n<p>Wo genau auch immer: Die Messstelle ist ziemlich &#8220;strategisch&#8221; platziert. Einerseits liegt sie sehr nahe am Gro\u00df-Enzersdorfer Arm, andererseits wird sie von starken Donauhochw\u00e4ssern erreicht, die \u00fcber den <a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/der-schoenauer-schlitz-die-letzte-verbindung-zur-donau\/\">Sch\u00f6nauer Schlitz<\/a> von unten her durch die Untere Lobau vordringen. Und der Gro\u00df-Enzersdorfer Grundwasserpegel ist praktisch der einzige im Bereich der Oberen Lobau, dessen Verlauf nicht nur aktuell (zumindest alle 6 Stunden), sondern bis 1963 zur\u00fcck online abrufbar ist &#8211; auf der Website der nieder\u00f6sterreichischen Landesregierung. Hier der Link zur l\u00e4ngsten Zeitreihe: <a href=\"https:\/\/www.noe.gv.at\/wasserstand\/#\/de\/Messstellen\/Details\/304733\/Grundwasserspiegel\/Gesamt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grundwasserspiegel Gro\u00df-Enzersdorf, gesamt<\/a>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7132\" aria-describedby=\"caption-attachment-7132\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_gross-enzersdorf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-7132\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_gross-enzersdorf-1024x572.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_gross-enzersdorf-1024x572.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_gross-enzersdorf-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_gross-enzersdorf-768x429.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_gross-enzersdorf-71x40.jpg 71w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_gross-enzersdorf.jpg 1208w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-7132\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/www.openstreetmap.org\/copyright\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a9 OpenStreetMap contributors<\/a>, Bearbeitung: Robert Poth<\/figcaption><\/figure>\n<p>In der Oberen Lobau gibt es zahlreiche andere Grundwasser-Messstationen, etwa beim Fasangartenarm, n\u00f6rdlich des Donau-Oder-Kanals oder beim Tischwasser. Die Werte dieser Stationen werden aber entweder nur monatlich oder (gro\u00dfteils) erst nach 2-3 Jahren ver\u00f6ffentlicht, wie insbesondere auf der oben erw\u00e4hnten Website ehyd.gv.at (derzeit bis Ende 2022). Allen diesen Daten l\u00e4sst sich entnehmen, ob die Wasserzufuhr in die Obere Lobau ihren wesentlichen Zweck erf\u00fcllt, n\u00e4mlich den Grundwasserpegel in der bereits stark verlandeten ehemaligen Flussau anzuheben &#8211; Ziel ist, typische Feuchtlebensr\u00e4ume zu erhalten, trocken liegende Altarme wiederzubeleben und die weitere Verlandung zumindest zu bremsen.<\/p>\n<p><strong>Letzter Dotationsabschnitt. <\/strong>Der Gro\u00df-Enzersdorfer Arm ist der stromabw\u00e4rts gesehen letzte Teil eines ehemaligen Seitenarms der Donau, dessen Reste heute als &#8220;M\u00fchlwasser&#8221; bekannt sind. Damit ist er auch zeitlich das letzte Gew\u00e4sser, das von der seit den 90er Jahren jeweils von Anfang M\u00e4rz bis Ende Oktober betriebenen &#8220;M\u00fchlwasser-Dotation&#8221; der Oberen Lobau erreicht wird. Seit 2001 ein Verbindungsarm zum Ebersch\u00fcttwasser ge\u00f6ffnet wurde, k\u00f6nnte das Wasser eigentlich in die Untere Lobau weiterflie\u00dfen, die es ebensosehr brauchen k\u00f6nnte wie die Obere Lobau. Daf\u00fcr fehlt aber derzeit die Bewilligung, und daher endet die Dotationsstrecke am sogenannten Staudigl-Wehr, einem einfachen Balkendamm. (Mehr dazu siehe u. a. <a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/erstmals-als-foto-serie-der-weg-des-wassers-in-die-lobau\/\">Der Weg des Wassers in die Lobau<\/a>.)<\/p>\n<p>Das Dotationswasser stammt, genauso wie das Wasser f\u00fcr die seit 2023 betriebene Dotation Panozzalacke, gro\u00dfteils aus der Neuen Donau &#8211; maximal 500 Liter pro Sekunde werden in das Altarmsystem geschleust. Was davon nicht vorher abgezweigt wird, erreicht Ende M\u00e4rz oder Anfang April den Gro\u00df-Enzersdorfer Arm, 4-5 Wochen nach Dotationsbeginn &#8211; sofern alles funktioniert wie gedacht. Ob das der Fall ist, zeigt der Grundwasserpegel Gro\u00df-Enzersdorf, der sofort auf den steigenden Wasserstand im Altarm reagiert.<\/p>\n<p>2025 l\u00e4uft bisher alles nach Plan &#8211; der Anstieg begann heuer am 27. M\u00e4rz, siehe Zahlen rechts in der Grafik.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_ge_aktuell.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-7133\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_ge_aktuell-1024x387.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"242\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_ge_aktuell-1024x387.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_ge_aktuell-300x113.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_ge_aktuell-768x290.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_ge_aktuell.jpg 1258w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Daraus folgt, dass bei einer erfolgreichen Dotation ein tpyischer saisonaler Verlauf des Pegels in Gro\u00df-Enzersdorf zu sehen sein m\u00fcsste &#8211; Anstieg ca. ab Anfang April, dann um einen H\u00f6chstwert schwankend, Abfall ab Anfang November. Der H\u00f6chstwert (&#8220;Grenzwasserstand&#8221;) f\u00fcr den Gro\u00df-Enzersdorfer Arm ist in der Dotationsbewilligung festgelegt &#8211; 150,6 m\u00fcA (Meter \u00fcber Adria). Wird er erreicht, muss die Dotation gestoppt oder zumindest gedrosselt werden. Au\u00dferdem sollten Donauhochw\u00e4sser zu sehen sein, die Donauwasser bis in den Gro\u00df-Enzersdorfer Arm bringen &#8211; die halten sich nat\u00fcrlich nicht an Bewilligungsbescheide.<\/p>\n<p><strong>Pegelverlauf 2010 &#8211; 2024. <\/strong>Was l\u00e4sst sich nun am Verlauf des Pegels von 2010 bis 2024\/25 erkennen, der in der folgenden Grafik dargestellt ist? Einiges.<br \/>\nErstens gibt es eine Art &#8220;Hintergrundtrend&#8221;, der von Dotationseffekten und Hochw\u00e4ssern lediglich \u00fcberlagert wird &#8211; dieser Trend entspricht wahrscheinlich den \u00fcber die Jahre schwankenden Niederschlagsmengen und den Grundwasserentnahmen durch die Landwirtschaft im angrenzenden Marchfeld. Der GW-Pegel war vor 2016 generell h\u00f6her, sank dann bis 2020 und erholte sich ab 2021, was sich an den wieder h\u00f6heren Tiefstwerten im Winter erkennen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Zweitens steigt der Pegel generell nicht \u00fcber 150,6 m\u00fcA, entsprechend dem Grenzwasserstand. Praktisch alle dar\u00fcber liegenden Pegelst\u00e4nde &#8211; kurzfristige Ausschl\u00e4ge nach oben &#8211; sind Hochwasser-Effekte (&#8220;HW&#8221; in der Grafik). Und drittens, und das ist die wichtigste Erkenntnis: Es gab in den ganzen 15 Jahren von 2010 bis 2024 nur drei Jahre, die einen deutlich dotationsbedingten saisonalen Pegelverlauf zeigen &#8211; 2021, 2022 und 2023. Dazu kommen noch die Jahre 2010 und 2013 mit einem Verlauf, der noch eine zumindest halbwegs erfolgreiche Dotation vermuten l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2010-2025a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7134\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2010-2025a.jpg\" alt=\"\" width=\"943\" height=\"547\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2010-2025a.jpg 943w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2010-2025a-300x174.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2010-2025a-768x445.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2010-2025a-265x153.jpg 265w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2010-2025a-148x85.jpg 148w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2010-2025a-193x112.jpg 193w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2010-2025a-71x40.jpg 71w\" sizes=\"auto, (max-width: 943px) 100vw, 943px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Hindernisse am Dotationsweg. <\/strong>Was da wahrscheinlich verantwortlich war, wissen wir mehr oder weniger f\u00fcr die Jahre 2017 bis 2020: Es hatten sich &#8220;Anlandungen&#8221; an Hochpunkten am Dotationsweg gebildet, die zu einem R\u00fcckstau gef\u00fchrt hatten. Solche Hindernisse k\u00f6nnten auch schon in den Jahren davor die Dotation sabotiert haben. R\u00fcckstau bedeutet, dass die Grenzwasserst\u00e4nde stromaufw\u00e4rts im M\u00fchlwasserarm \u00fcberschritten werden, worauf die Dotation abzubrechen oder zu drosseln ist. Die zust\u00e4ndigen Magistratsabteilungen k\u00fcmmerten sich offenbar nicht oder nicht ausreichend darum, woran es bei der M\u00fchlwasser-Dotation haperte, und so wurden diese Probleme erst 2020 beseitigt. Zumindest bis 2023 funktionierte es wieder weitgehend.<\/p>\n<p>Festzuhalten ist aber auch, dass eine Blockade der Dotation, die sich am Grundwasserpegel in Gro\u00df-Enzersdorf erkennen l\u00e4sst, nicht bedeutet, dass \u00fcberhaupt kein Wasser in die Obere Lobau gelangt. Doch die Wassermengen sind deutlich geringer, und erreicht werden blo\u00df weiter stromaufw\u00e4rts gelegene Gebiete, weshalb durchaus von einem Misserfolg gesprochen werden kann.<\/p>\n<p><strong>Katastrophe 2024.<\/strong> Das vergangene Jahr war dann ziemlich katastrophal f\u00fcr die Obere Lobau. Denn nach dem Juni-Hochwasser, bei dem die Neue Donau wie \u00fcblich als &#8220;Entlastungsgerinne&#8221; genutzt wurde, blieb die in der Regel kurzfristige Normalisierung der Wasserqualit\u00e4t der Neuen Donau aus. Die in den wasserrechtlichen Bewilligungen festgelegten Mindestkriterien f\u00fcr die Qualit\u00e4t des Dotationswassers wurden nicht mehr erreicht &#8211; die Werte f\u00fcr Tr\u00fcbe, Planktonalgen und N\u00e4hrstoffe blieben zu hoch. Daraufhin blieb den Wiener Beh\u00f6rden nichts anderes \u00fcbrig, als sowohl die traditionelle M\u00fchlwasser-Dotation als auch die neue Dotation Panozzalacke v\u00f6llig einzustellen.<\/p>\n<p>Der Effekt d\u00fcrfte auf dem gesamten Dotationsweg und f\u00fcr gro\u00dfe Teile der Oberen Lobau fatal gewesen sein, wie der Grundwasserpegel von Gro\u00df-Enzersdorf zeigt: Er sank um einen Meter. Dann kam das (noch st\u00e4rkere) Hochwasser im September, das Donauwasser von unten her (\u00fcber den Sch\u00f6nauer Schlitz) bis in den Gro\u00df-Enzersdorfer Arm brachte und den Pegel fast auf einen Rekordwert steigen lie\u00df, knapp unter dem bisherigen Maximum von 1991. Mit der neuerlichen \u00d6ffnung der Neuen Donau zwecks Hochwasserschutz war die Dotationssaison endg\u00fcltig vorzeitig zu Ende.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2024a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7135\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2024a.jpg\" alt=\"\" width=\"942\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2024a.jpg 942w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2024a-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2024a-768x435.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2024a-148x85.jpg 148w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gw_pegel_g-enzersdorf_2024a-71x40.jpg 71w\" sizes=\"auto, (max-width: 942px) 100vw, 942px\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00fcrde sich das Szenario von 2024 im laufenden Jahr oder in einem der n\u00e4chsten Jahre wiederholen, w\u00e4re das derzeitige (wasserrechtlich bewilligte) Dotationskonzept f\u00fcr die Obere Lobau wohl als gescheitert zu betrachten. Es ist zu hoffen, dass sich die zust\u00e4ndigen Magistratsabteilungen bereits die K\u00f6pfe \u00fcber m\u00f6gliche Alternativen zerbrechen.<\/p>\n<p><em>Beitragsbild oben: Gro\u00df-Enzersdorfer Arm nach einem Gewitter, 2014<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist die M\u00fchlwasser-Dotation der Oberen Lobau erfolgreich oder eher nicht? Eine Antwort darauf liefert der Grundwasserpegel Gro\u00df-Enzersdorf &#8211; nicht nur aktuell, sondern auch f\u00fcr vergangene Jahre. Auch jedes Donauhochwasser, das es durch die Untere Lobau bis in den Gro\u00df-Enzersdorfer Arm schafft, l\u00e4sst sich an diesem Pegel erkennen. Vorweg ein Eingest\u00e4ndnis: Bei der Grundwasser-Messstelle in Gro\u00df-Enzersdorf war ich selbst noch nie. Ihren Ort kenne ich nur von der Website ehyd.gv.at. 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