{"id":7039,"date":"2025-03-29T20:17:02","date_gmt":"2025-03-29T19:17:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=7039"},"modified":"2025-04-12T09:32:35","modified_gmt":"2025-04-12T07:32:35","slug":"trockenheit-die-einschlaege-kommen-naeher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/trockenheit-die-einschlaege-kommen-naeher\/","title":{"rendered":"Trockenheit: Die Einschl\u00e4ge kommen n\u00e4her"},"content":{"rendered":"<p>Die Lobau verlandet, die Lobau trocknet aus, die Lobau braucht Wasser \u2026 so lauten seit Jahrzehnten die Wehklagen der Wissenschaftler und der Natursch\u00fctzer. Nachdem die Gew\u00e4sser noch nicht zur G\u00e4nze verschwunden sind und die Lobau nach wie vor gr\u00fcn ist, hat das f\u00fcr die Wiener Politik kaum Bedeutung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/06.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7041\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/06-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"478\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/06-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/06-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/06-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/06-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/06-2048x1363.jpg 2048w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/06-95x62.jpg 95w\" sizes=\"auto, (max-width: 478px) 100vw, 478px\" \/><\/a>Aber die Einschl\u00e4ge kommen n\u00e4her: Mitte M\u00e4rz 2025 war auch f\u00fcr arglose Spazierg\u00e4nger gut zu erkennen, wie die Tierwelt durch mangelnde Wasserzufuhr Schritt f\u00fcr Schritt ausgel\u00f6scht wird:<\/p>\n<p>Bei der M\u00fchlleitner Furt fanden die vielen, ins seichte Wasser gelegten Laichballen (Ei-Pakete) der Springfr\u00f6sche kurz darauf am trockenliegenden Schotter ein kl\u00e4gliches Ende.<\/p>\n<p>Ein paar tausend Kaulquappen hier, die nicht geschl\u00fcpft sind, ein paar tausend woanders. Das trifft nicht nur den Bestand der Springfr\u00f6sche, sondern auch all die Tierarten, die sich unter anderem von deren Kaulquappen ern\u00e4hren.<\/p>\n<p>Keine Frage, die Springfr\u00f6sche halten einen solchen, fatalen Fortpflanzungs-Ausfall zweifellos aus \u2013 eine Saison auf jeden Fall, vielleicht eine zweite, vielleicht auch eine dritte. Dann aber werden die erwachsenen Fr\u00f6sche klarerweise immer weniger.<\/p>\n<p>Der Teufel steckt im Detail: Die gro\u00dfen Muscheln verschwinden derzeit ebenso ungesehen, wie die Wasserschnecken vertrocknen. Und so weiter und so fort \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Fotos: Kurt Kracher<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lobau verlandet, die Lobau trocknet aus, die Lobau braucht Wasser \u2026 so lauten seit Jahrzehnten die Wehklagen der Wissenschaftler und der Natursch\u00fctzer. 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