{"id":6420,"date":"2024-07-23T08:39:11","date_gmt":"2024-07-23T06:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=6420"},"modified":"2024-08-23T18:42:12","modified_gmt":"2024-08-23T16:42:12","slug":"ein-amerikaner-in-stadlau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/ein-amerikaner-in-stadlau\/","title":{"rendered":"Ein Amerikaner in Stadlau"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer jemals in Wien-Donaustadt in einem Wildgew\u00e4sser baden war, kennt ihn, den Sonnenbarsch: &nbsp;im seichten Wasser, gar nicht scheu, in kleinen Gruppen, hell gelblich, die erwachsenen M\u00e4nnchen aus der N\u00e4he so sch\u00f6n wie ein Pfau.<\/strong><\/p>\n<p>Kommt man zur Fortpflanzungszeit einem gegrabenen Sonnenbarsch-Nest zu nahe, kann es sein, dass sich das M\u00e4nnchen auf die nackten F\u00fc\u00dfe des Badenden st\u00fcrzt \u2013 und mutig hineinzwickt.<\/p>\n<p>Wann sich die aus Nordamerika stammenden Fische im Prater und der Lobau etabliert haben, l\u00e4sst sich nicht mehr genau feststellen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6423\" aria-describedby=\"caption-attachment-6423\" style=\"width: 382px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kronen-Zeitung-18-Jaen-1937-.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6423\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kronen-Zeitung-18-Jaen-1937--300x226.jpg\" alt=\"\" width=\"382\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kronen-Zeitung-18-Jaen-1937--300x226.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kronen-Zeitung-18-Jaen-1937-.jpg 398w\" sizes=\"auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6423\" class=\"wp-caption-text\">Kronen-Zeitung 1937<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mutma\u00dflich war es irgendwann zwischen 1910 und 1930. Denn in den 1930er-Jahren waren sie im Heustadelwasser und in der Alten Donau bereits h\u00e4ufig anzutreffen. Heute sind sie im 22. Bezirk in praktisch allen Gew\u00e4ssern zu finden \u2013 in der Neuen Donau, der Alten Donau, in der gesamten Lobau und in den zahlreichen Schotterteichen.<\/p>\n<p>Aber wie und warum sind die Sonnenbarsche nach Europa gelangt und wieso hat man sie hier ausgesetzt?<\/p>\n<p>Feststeht, dass sie 1877 erstmals nach Paris importiert worden sind. 1891 wurden sie schlie\u00dflich vom Fischz\u00fcchter und Angler Max von dem Borne nach Deutschland geholt, in seiner Teichwirtschaft in Berneuchen (nord\u00f6stlich von Berlin, heute Polen) zu Tausenden vermehrt &#8211; und als Aquarienfische in den Handel gebracht.<\/p>\n<p>Das Heizen von Aquarien f\u00fcr Fische aus tropischen L\u00e4ndern war zu jener Zeit technisch herausfordernd. Die Zierfischliebhaber setzten deshalb auf bunte Arten aus gem\u00e4\u00dfigten Breiten, die kaltes Wasser und lange Winter vertragen; Sonnenbarsche zum Beispiel:<\/p>\n<p>Sie werden durchschnittlich nur zehn Zentimeter gro\u00df (obschon aus Amerika eine Rekordgr\u00f6\u00dfe von vierzig Zentimetern bekannt ist), dar\u00fcber hinaus zeigen sie interessante Verhaltensweisen. Die M\u00e4nnchen legen im seichten Wasser Laich-Gruben an, oft zwanzig Zentimeter Durchmesser und mehrere Zentimeter tief. Das Gelege und die Brut werden rund 14 Tage lang bewacht. Zur Einsch\u00fcchterung von Rivalen besitzen die M\u00e4nnchen an den Kiemendeckeln \u201eAugenflecken\u201c, die den Kopf gr\u00f6\u00dfer erscheinen lassen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6424\" aria-describedby=\"caption-attachment-6424\" style=\"width: 461px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/1896-Borne-Berneuchen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6424\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/1896-Borne-Berneuchen-300x104.jpg\" alt=\"\" width=\"461\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/1896-Borne-Berneuchen-300x104.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/1896-Borne-Berneuchen.jpg 736w\" sizes=\"auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6424\" class=\"wp-caption-text\">Inserat 1896<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Freude \u00fcber die bunten \u201eExoten\u201c und die Tatsache, dass sie sich leicht vermehren lie\u00dfen, f\u00fchrte dazu, dass sie von den Zierfischhaltern allerorten ausgewildert wurden &#8211; zur \u201eBereicherung\u201c der Natur, wie man damals annahm.<\/p>\n<p>In Deutschland und in der Schweiz geschah das fr\u00fcher als in \u00d6sterreich: Schon im J\u00e4nner 1898 wurden viertausend junge Sonnenbarsche im Genfer See freigelassen. 1903 wurde erstmals einer im Rhein gefangen.<\/p>\n<p>Nicht alle Fischkundler und Aquarienpfleger standen dem unkritisch gegen\u00fcber. Der bekannte Mediziner und Fachautor Dr. Wilhelm Roth aus Z\u00fcrich sprach sich schon 1906 gegen das weitere Einsetzen des Sonnenbarsches in unseren Gew\u00e4ssern aus. Die damals bedeutende M\u00fcnchner Gesellschaft f\u00fcr biologische Aquarien- und Terrarienkunde \u201eIsis\u201c schloss sich seinen Ausf\u00fchrungen an.<\/p>\n<p>Denn der konkurrenzstarke, aggressive Sonnenbarsch gilt \u2013 vor allem, wenn er in Massen auftritt und in isolierten Gew\u00e4ssern \u2013 als Nahrungs- und Raumkonkurrent f\u00fcr heimische Fische. Gr\u00f6\u00dfere Exemplare werden als Laich- bzw. Jungfisch- und Amphibienfresser gef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Um die heimischen Fische vor dem Druck eingeschleppter Arten zu sch\u00fctzen, ist den Anglern im Nationalpark Donau-Auen deshalb das Zur\u00fccksetzen gefangener Sonnenbarsche nicht erlaubt. In den Fischereiordnungen steht: \u201eGefangene Fische nicht heimischer Arten m\u00fcssen entnommen werden.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Sonnenbarsch-Foto-Manfred-Christ.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6426\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Sonnenbarsch-Foto-Manfred-Christ-300x176.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Sonnenbarsch-Foto-Manfred-Christ-300x176.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Sonnenbarsch-Foto-Manfred-Christ-193x112.jpg 193w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Sonnenbarsch-Foto-Manfred-Christ.jpg 738w\" sizes=\"auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/a>Die menschengemachte Verbreitung des Sonnenbarsches wurde trotz Warnungen noch jahrzehntelang fortgesetzt. Um 1960 wurden sie zum Beispiel im Teich des Schlossparks von Eisenstadt ausgesetzt, 1972 hat man sie erstmals im Neusiedlersee gefunden.<\/p>\n<p>Die \u00e4ltesten, im Wiener Naturhistorischen Museum gesicherten Alkoholpr\u00e4parate stammen \u00fcbrigens von 1952 aus der Alten Donau und von 1954 aus der Lobau.<\/p>\n<p>In Afrika wurden die Sonnenbarsche in Marokko eingeb\u00fcrgert, in Asien in Georgien und der T\u00fcrkei, in S\u00fcdamerika in Chile, Venezuela und Brasilien, in Mittelamerika in Guatemala und in Kuba.<\/p>\n<p>Anton Klein, in den 1970er-Jahren Retter der Lobau und Gr\u00fcnder des Lobaumuseums, beschrieb die Faszination, die vor hundert Jahren von diesem vielfarbigen, aus dem fernen Amerika stammenden Fisch ausgegangen sein muss.<\/p>\n<p>Sein Vater und er h\u00e4tten 1935 im Prater ihren ersten wildlebenden Sonnenbarsch gefangen \u2013 und zwar im \u201eKrebsenbachl\u201c, wie die Verl\u00e4ngerung des Heustadelwassers genannt wurde, die sich (Zitat Klein) \u201ein Richtung zur Endstation der Stra\u00dfenbahnlinie 11 erstreckt\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anton Klein: <em>\u201eMan konnte deutlich auf den Grund des Gew\u00e4ssers blicken, da heller Sand und das Fehlen von Wasserpflanzen die Sicht beg\u00fcnstigten. Als ich mit dem Blick einer Ringelnatter folgte, die sich mit erhobenem Kopf an der Wasseroberfl\u00e4che dem Schilf zu schl\u00e4ngelte, bemerkte ich in der Bucht einen barschartigen Fisch, dessen Kiemendeckel einen h\u00e4utigen Anhang hatten \u201eEin Sonnenbarsch!&#8221; rief ich meinem Vater zu und wies mit der Hand in die Richtung des Fisches. <\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>&nbsp;<\/em><em>Ungl\u00e4ubig l\u00e4chelte mein Vater. Er nahm aber dennoch das T\u00fcmpelnetz und fuhr langsam auf den Fisch zu. Zu unserer \u00dcberraschung schwamm er aber nicht davon, sondern mit gespreizten Flossen auf das Netz zu und in dieses hinein. Rasch zog mein Vater das feinmaschige Netz hoch. <\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>&nbsp;<\/em><em>Fassungslos starrten wir auf ein darin zappelndes Sonnenbarschm\u00e4nnchen von noch nie gesehener Farbenpracht. Als wir es uns im Glas staunend und vor Freude \u00fcbersch\u00e4umend betrachteten, kamen Leute &#8211; darunter auch Fischer &#8211; herbei, die sich mit uns an dem Anblick dieser farbenspr\u00fchenden Fische weideten. \u00dcbereinstimmend erkl\u00e4rten alle, sie h\u00e4tten noch nie einen so sch\u00f6nen Fisch gesehen. Obwohl man ihn uns abkaufen wollte, gaben wir ihn nicht her und trugen ihn wie einen kostbaren Schatz nach Hause.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Zacharias, Otto [Emil] (1905): Hydrobiologische und fischereiwirtschaftliche Beobachtungen an einigen Seen der Schweiz und Italiens. In: Forschungsberichte aus der Biologischen Station zu Pl\u00f6n \u2013 12: 169 \u2013 302<\/li>\n<li>N.N. (1907): Wochenversammlung der Gesellschaft f\u00fcr biologische Aquarien- und Terrarienkunde zu M\u00fcnchen \u201eIsis\u201c am 30. August 1906. In: Bl\u00e4tter f\u00fcr Aquarien- und Terrarienkunde, 1907. Bezugnehmend auf &#8220;Wochenschrift f\u00fcr Aquarien- und Terrarienkunde&#8221; Nr. 36\/1906<\/li>\n<li>N. N. (1931) Der Sonnenbarsch als Wildfisch in deutschen Gew\u00e4ssern. (Bericht aus \u201eFischerei-Zeitung 1929, Nr. 48). In: Kleine Mitteilungen. Wochenschrift f\u00fcr Aquarien- und Terrarienkunde, 14. April 1931<\/li>\n<li>Kroneker, Karl (1937): Der Gemeine Sonnenfisch. In: Illustrierte Kronen-Zeitung, 18. J\u00e4nner 1937 (S. 6)<\/li>\n<li>N. N. (1938): Neue Exoten im Vivarium. In: Neues Wiener Abendblatt, 12. Juli 1938<\/li>\n<li>Sauerzopf, Franz (1965): Zum Vorkommen von Lernaea Linnaeus 1746 (Copepoda Parasit.) im Burgenland. In: Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland \u2013 034: 67 \u2013 69<\/li>\n<li>Klein, Anton (1970): Wann wurde der Sonnenbarsch bei uns heimisch? In: Das Steckenpferd 5\/1970<\/li>\n<li>Kritscher, Erich (1973): Die Fische des Neusiedlersees und ihre Parasiten. Einleitung, Fischliste und Statistik. In: Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien \u2013 77: 289 \u2013 297<\/li>\n<li>Mikschi, Ernst (2005): Centrarchidae (Sonnenbarsche). In: Aliens. Neobiota in \u00d6sterreich. Gr\u00fcne Reihe, Band 15. B\u00f6hlau Verlag<\/li>\n<li>Arnold, Andreas (2018): Ausbreitung des K\u00fcrbiskern-Sonnenbarsches Lepomis gibbosus (Linnaeus 1758) (Pisces: Centrarchidae) im Gebiet zwischen Halle und Leipzig. In: Hercynia N. F. 51 (2018): 155 \u2013 167<\/li>\n<li>Soes, D.M., Cooke, S.J., van Kleef, H.H., Broeckx, P.B., Veenvliet, P. (2011): A risk analysis of sunfishes (Centrarchidae) and pygmy sunfishes (Elassomatidae) in the Netherlands. Final Report No.: 11-042<\/li>\n<li>Lepomis gibbosus (Linnaeus, 1758),&nbsp; Pumpkinseed. In: <a href=\"https:\/\/www.fishbase.se\/summary\/Lepomis-gibbosus.html\">https:\/\/www.fishbase.se\/summary\/Lepomis-gibbosus.html<\/a> (abgerufen am 22.7.2024)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Titelfoto: Anton Klein<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer jemals in Wien-Donaustadt in einem Wildgew\u00e4sser baden war, kennt ihn, den Sonnenbarsch: &nbsp;im seichten Wasser, gar nicht scheu, in kleinen Gruppen, hell gelblich, die erwachsenen M\u00e4nnchen aus der N\u00e4he so sch\u00f6n wie ein Pfau. Kommt man zur Fortpflanzungszeit einem gegrabenen Sonnenbarsch-Nest zu nahe, kann es sein, dass sich das M\u00e4nnchen auf die nackten F\u00fc\u00dfe des Badenden st\u00fcrzt \u2013 und mutig hineinzwickt. 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