{"id":6130,"date":"2024-05-26T18:51:04","date_gmt":"2024-05-26T16:51:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=6130"},"modified":"2024-07-22T18:17:15","modified_gmt":"2024-07-22T16:17:15","slug":"flugkuenstler-und-paarungsradler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/flugkuenstler-und-paarungsradler\/","title":{"rendered":"Flugk\u00fcnstler und Paarungsradler"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der Lobau wurden in einer <a href=\"https:\/\/www.zoobot.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Acta159_06_Fischer-et-al.pdf\">aktuellen Untersuchung<\/a> 43 <\/strong><strong>Libellenarten festgestellt, vier davon gelten in \u00d6sterreich als vom Aussterben bedroht. Damit ist die Lobau ein Libellen-Hotspot, beherbergt sie doch mehr als die H\u00e4lfte der in \u00d6sterreich bekannten Arten. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Allerdings ist ein bedenklicher R\u00fcckgang vieler Arten feststellbar, was vor allem am Verlust von Wasserlebensr\u00e4umen liegt. Dem k\u00f6nnte man durch Ma\u00dfnahmen zu Verbesserung der Gew\u00e4sser\u00f6kologie und Dynamik entgegenwirken. In der Lobau w\u00e4re das die Aufgabe der Gemeinde Wien.<\/strong><\/p>\n<p>Libellen geh\u00f6ren zu den auff\u00e4lligsten Insekten. Viele Arten sind gro\u00df und bunt und fallen durch ihre Flugk\u00fcnste auf. Sie zeichnen sich durch rasante und wendige Flugman\u00f6ver inklusive R\u00fcttel- und R\u00fcckw\u00e4rtsflug und bemerkenswerte Fluggeschwindigkeiten aus.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6133\" aria-describedby=\"caption-attachment-6133\" style=\"width: 311px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Aeschna-cyanaea_I.-Fischer-.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6133\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Aeschna-cyanaea_I.-Fischer--225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"311\" height=\"415\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Aeschna-cyanaea_I.-Fischer--225x300.jpg 225w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Aeschna-cyanaea_I.-Fischer-.jpg 660w\" sizes=\"auto, (max-width: 311px) 100vw, 311px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6133\" class=\"wp-caption-text\">Blaugr\u00fcne Mosaikjungfer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Blaugr\u00fcne Mosaikjungfer (<em>Aeschna cyanea<\/em>) etwa kann eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 35 km\/h erreichen. Diese auch in der Lobau h\u00e4ufige Art findet sich schnell auch in G\u00e4rten mit Feuchtbiotopen ein.<\/p>\n<p>Die Wendigkeit des Libellenfluges wird durch die komplexe Struktur und Steuerbarkeit der Fl\u00fcgel erm\u00f6glicht. Ein hochelastisches Protein verbindet die L\u00e4ngs- und Queradern der Fl\u00fcgel und sorgt \u2013 im Zusammenwirken mit einem hochentwickeltem Sinnesapparat \u2013 f\u00fcr deren enorme Belastbarkeit. Dadurch sind sie auch sehr effiziente R\u00e4uber, die ihre Beute &#8211; meist Insekten &#8211; im Flug fangen. Aber nicht nur f\u00fcr die Jagd sind die Flugk\u00fcnste von Nutzen, auch die Paarung findet bei vielen Arten in der Luft statt.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nnchen der Mosaikjungfer jagen und patrouillieren in abwechselndem Schnell- und Standflug am Gew\u00e4sser und inspizieren alles neugierig. Dabei wird auch nach anderen M\u00e4nnchen Ausschau gehalten, gegen die sie ihr Revier lebhaft verteidigen.<\/p>\n<p>Die Weibchen kommen zur Paarung und Eiablage ans Gew\u00e4sser. Bei der Paarung wird das Weibchen vom M\u00e4nnchen mit Hinterleibszangen am Nacken festgehalten. Im Tandem verfrachtet das M\u00e4nnchen seine Spermien von seiner Geschlechts\u00f6ffnung am Hinterleibsende in die weiter vorne liegende Samentasche.<\/p>\n<p>Danach wird das sogenannte Paarungsrad oder Paarungsherz gebildet, bei dem das Weibchen sein Hinterleibsende nach vorne kr\u00fcmmt und sich, angedockt an der Samentasche des M\u00e4nnchens \u2013 im Flug \u2013 das Sperma abholt.<\/p>\n<p>Die befruchteten Eier werden von den Mosaikjungfern in unterschiedliche Substrate in Wassern\u00e4he abgelegt.&nbsp; Die Weibchen anderer Libellen-Arten deponieren die Eier in Pflanzenst\u00e4ngeln, im feuchten Schlamm oder direkt ins Wasser.&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_6162\" aria-describedby=\"caption-attachment-6162\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6162\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/L.-albifrons-male_Muehlwasser-Tischwasser_Iris-Fischer_Ausschnitt-300x247.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/L.-albifrons-male_Muehlwasser-Tischwasser_Iris-Fischer_Ausschnitt-300x247.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/L.-albifrons-male_Muehlwasser-Tischwasser_Iris-Fischer_Ausschnitt-1024x841.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/L.-albifrons-male_Muehlwasser-Tischwasser_Iris-Fischer_Ausschnitt-768x631.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/L.-albifrons-male_Muehlwasser-Tischwasser_Iris-Fischer_Ausschnitt-1536x1262.jpg 1536w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/L.-albifrons-male_Muehlwasser-Tischwasser_Iris-Fischer_Ausschnitt-2048x1683.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6162\" class=\"wp-caption-text\">\u00d6stliche Moosjungfer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die wasserlebenden Larven sind gefr\u00e4\u00dfige R\u00e4uber, die von Wasserfl\u00f6hen und M\u00fcckenlarven bis zu Kaulquappen und Kleinfischen alles erbeuten, was ihnen vor die Fangmaske (eine vorschnellbare, dornenbesetzte \u201eUnterlippe\u201c) tanzt.<\/p>\n<p>Ihnen kommt in der Nahrungskette sowohl als R\u00e4uber wie auch als Beute eine wichtige Rolle zu. Dass auch erwachsene Libellen ein wichtiges Fischfutter sein k\u00f6nnen, wurde dem Erstautor bei einer Beobachtung im Gro\u00dfenzersdorfer Arm in der Lobau eindrucksvoll vor Augen gef\u00fchrt:<\/p>\n<p>Dutzende von Heidelibellen (<em>Sympetrum<\/em> sp.), die im Sp\u00e4tsommer im Tandemflug immer wieder in die Wasseroberfl\u00e4che tippten, um Eier abzugeben, wurden in Serie von einem darunter lauerndem Schied (<em>Leuciscus aspius<\/em>, ein r\u00e4uberischer Wei\u00dffisch) geschnappt und verschlungen. Eine Beobachtung, die Eiablage,<\/p>\n<figure id=\"attachment_6156\" aria-describedby=\"caption-attachment-6156\" style=\"width: 357px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6156\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Anax-imperator_Larve_V_Kargl-300x200.png\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"238\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Anax-imperator_Larve_V_Kargl-300x200.png 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Anax-imperator_Larve_V_Kargl-1024x682.png 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Anax-imperator_Larve_V_Kargl-768x511.png 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Anax-imperator_Larve_V_Kargl-1536x1022.png 1536w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Anax-imperator_Larve_V_Kargl-2048x1363.png 2048w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Anax-imperator_Larve_V_Kargl-95x62.png 95w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6156\" class=\"wp-caption-text\">Larve der Gro\u00dfen K\u00f6nigslibelle (Anax imperator)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Tod der Elterntiere sowie Nahrungsaufnahme eines weiteren R\u00e4ubers im \u00d6kosystem im Schnelldurchlauf vor Augen f\u00fchrte!<\/p>\n<p>Die Blaugr\u00fcne Mosaikjungfer ist nur eine von 43 Arten, die in der Lobau nachgewiesen wurden. Das ist etwa die H\u00e4lfte der in Mitteleuropa bekannten Arten. Zuvorderst zu erw\u00e4hnen sind Nachweise von \u00d6stlicher Moosjungfer (<em>Leucorrhinia albifrons<\/em>) und Zierlicher Moosjungfer (<em>Leucorrhinia caudalis<\/em>), besonders gesch\u00fctzter Arten, die <a href=\"https:\/\/www.zobodat.at\/pdf\/BEF_19_0095-0110.pdf\">in \u00d6sterreich als vom Aussterben bedroht<\/a> gelten.<\/p>\n<p>Ihr Vorkommen in der Lobau ist etwas Besonderes und sehr erfreulich. Weniger erfreulich ist der Verlust von Arten, die auf durchstr\u00f6mte Gew\u00e4sser angewiesen sind.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum urspr\u00fcnglichen Zustand in der ehemals dynamischen Aulandschaft wird der \u00f6kologische Zustand der Lobau <a href=\"https:\/\/www.zoobot.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Acta159_06_Fischer-et-al.pdf\">aus libellenkundlicher Sicht daher als \u201eunbefriedigend\u201c<\/a> bewertet.<\/p>\n<p>Zwei bestehende Wasserzuflussm\u00f6glichkeiten von der Neuen Donau werden bei weitem nicht ausgesch\u00f6pft. Zudem ist der Zufluss dieses Wassers in die Untere Lobau durch einen Dammbalken (und eine Verordnung der Stadt Wien!) verunm\u00f6glicht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6218\" aria-describedby=\"caption-attachment-6218\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6218\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Orthetrum-coerulescens_KlBlaupfeil_Paarungsrad-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Orthetrum-coerulescens_KlBlaupfeil_Paarungsrad-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Orthetrum-coerulescens_KlBlaupfeil_Paarungsrad-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Orthetrum-coerulescens_KlBlaupfeil_Paarungsrad-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Orthetrum-coerulescens_KlBlaupfeil_Paarungsrad-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Orthetrum-coerulescens_KlBlaupfeil_Paarungsrad-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6218\" class=\"wp-caption-text\">Kleiner Blaupfeil (Orthetrum coerulescens), Paarungsrad<\/figcaption><\/figure>\n<p>Donauwasser, das bei Hochwasser durch den Sch\u00f6nauer Schlitz in die Lobau r\u00fcckstaut, erh\u00f6ht zudem noch den Eintrag von Schwebstoffen und Sediment, die die Verlandung der Gew\u00e4sser zunehmend beschleunigt.<\/p>\n<p>Fortschreitende Verlandung und Austrocknung werden mittelfristig den Verlust zahlreicher wertvoller Tier- und Pflanzenarten nach sich ziehen \u2013 so die Wiener Stadtverwaltung nicht endlich ernsthaft gegensteuert und ma\u00dfgebliche <a href=\"https:\/\/www.zoobot.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Acta159_09_Loetsch-Poth.pdf\">Durchstr\u00f6mung der Gew\u00e4sserz\u00fcge<\/a> erm\u00f6glicht.<\/p>\n<h3><strong>Wasser f\u00fcr die LobAU!<\/strong><\/h3>\n<p><em>Text: Helmut Sattmann, Victoria Kargl, Iris Fischer (Naturhistorisches Museum Wien)<\/em><em>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Fotos: Iris Fischer, Victoria Kargl&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>Titelbild: Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum)&nbsp;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Lobau wurden in einer aktuellen Untersuchung 43 Libellenarten festgestellt, vier davon gelten in \u00d6sterreich als vom Aussterben bedroht. Damit ist die Lobau ein Libellen-Hotspot, beherbergt sie doch mehr als die H\u00e4lfte der in \u00d6sterreich bekannten Arten. Allerdings ist ein bedenklicher R\u00fcckgang vieler Arten feststellbar, was vor allem am Verlust von Wasserlebensr\u00e4umen liegt. Dem k\u00f6nnte man durch Ma\u00dfnahmen zu Verbesserung der Gew\u00e4sser\u00f6kologie und Dynamik entgegenwirken. 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