{"id":5411,"date":"2022-10-30T17:23:11","date_gmt":"2022-10-30T16:23:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=5411"},"modified":"2023-01-20T21:16:48","modified_gmt":"2023-01-20T20:16:48","slug":"propaganda-a-la-carte-die-neue-wasserzuleitung-bei-der-panozza-lacke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/propaganda-a-la-carte-die-neue-wasserzuleitung-bei-der-panozza-lacke\/","title":{"rendered":"Propaganda \u00e0 la carte: die Wasserzuleitung bei der Panozza-Lacke"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der Sonntagsausgabe der Tageszeitung KURIER vom 30. Oktober 2022 frohlockt die nicht mehr f\u00fcr das Ressort Umwelt zust\u00e4ndige Infrastrukturstadtr\u00e4tin Ulli Sima, die Stadt w\u00fcrde nun \u201edie Zukunft der Oberen Lobau f\u00fcr die Zukunft absichern\u201c \u2013 mit Hilfe einer bevorstehenden Zuleitung von Wasser aus der Neuen Donau auf H\u00f6he der Panozza-Lacke.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kein Wort \u00fcber die sterbende UNTERE Lobau. F\u00fcr alle, die ein wenig Bescheid wissen, ist Simas Aussage ebenso listig wie faktenbereinigt.<\/strong><\/p>\n<p>Warum?<\/p>\n<p>Die seit drei\u00dfig Jahren mehr oder weniger regelm\u00e4\u00dfige Zuleitung von Wasser aus der Neuen Donau durch die Alte Donau ins M\u00fchlwasser ist bereits derzeit imstande, die Gew\u00e4sser der Oberen Lobau bis zum beh\u00f6rdlich erlaubten H\u00f6chststand zu f\u00fcllen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_5414\" aria-describedby=\"caption-attachment-5414\" style=\"width: 401px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/20220610_163153-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5414\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/20220610_163153-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"401\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/20220610_163153-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/20220610_163153-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/20220610_163153-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/20220610_163153-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/20220610_163153-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/20220610_163153-71x40.jpg 71w\" sizes=\"auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-5414\" class=\"wp-caption-text\">Holzbalkendamm Juni 2022: mehr als &#8220;erlaubt&#8221;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Grenzen daf\u00fcr sind zum einen ein Pegelstand beim Tischwasser, der nicht \u00fcberschritten werden darf, weil sonst &#8211; so geht die Sage &#8211; Wohnkeller vern\u00e4sst werden k\u00f6nnten, zum anderen ein Damm aus Holzbalken in der N\u00e4he des Gasthauses Staudigl in Gro\u00df-Enzersdorf, der vom zugeleiteten Wasser nicht \u00fcberflossen werden darf, weil sonst n\u00e4mlich das Grundwasserwerk Lobau gef\u00e4hrdet w\u00e4re.<\/p>\n<p>Gegenw\u00e4rtig d\u00fcrfen von der Neuen\/Alten Donau her laut Bescheid maximal 500 Liter pro Sekunde ins M\u00fchlwasser und in der Folge bis in die Obere Lobau flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Diese Menge reicht ohne weiteres aus, um die Gew\u00e4sser der Oberen Lobau bis zum gestatteten H\u00f6chstma\u00df zu bef\u00fcllen.<\/p>\n<p>Es wird manchmal sogar zu viel (!): Denn, sobald das Wasser in Gro\u00df-Enzersdorf den Rand des Holzbalken-Dammes \u00fcberschreitet, muss die Zufuhr vom M\u00fchlwasser immer wieder einmal verringert (!) werden.<\/p>\n<p><strong>Was bringt demnach eine zus\u00e4tzliche Wassereinleitung bis zu 1500 Liter pro Sekunde bei der Panozza-Lacke?<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_5415\" aria-describedby=\"caption-attachment-5415\" style=\"width: 407px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/OBERE-LOBAU-Josefsteg-Richtung-Fasangartenarm-02-05-2020-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5415\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/OBERE-LOBAU-Josefsteg-Richtung-Fasangartenarm-02-05-2020-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"407\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/OBERE-LOBAU-Josefsteg-Richtung-Fasangartenarm-02-05-2020-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/OBERE-LOBAU-Josefsteg-Richtung-Fasangartenarm-02-05-2020-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/OBERE-LOBAU-Josefsteg-Richtung-Fasangartenarm-02-05-2020-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/OBERE-LOBAU-Josefsteg-Richtung-Fasangartenarm-02-05-2020-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/OBERE-LOBAU-Josefsteg-Richtung-Fasangartenarm-02-05-2020-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/OBERE-LOBAU-Josefsteg-Richtung-Fasangartenarm-02-05-2020-71x40.jpg 71w\" sizes=\"auto, (max-width: 407px) 100vw, 407px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-5415\" class=\"wp-caption-text\">der verlandete Fasangarten-Arm<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zugegeben, man kann damit endlich die Panozza-Lacke erfrischen und den zuvor sanft vertieften, weitgehend verlandeten Fasangarten-Arm bew\u00e4ssern. Das ist eine feine Sache.<\/p>\n<p>Dazu braucht es jedoch nicht im Entferntesten die stolz angek\u00fcndigte, technische Kapazit\u00e4t von bis zu 1500 Liter pro Sekunde. F\u00fcr Fasangarten-Arm und Panozza-Lacke allein w\u00fcrde \u2013 polemisch formuliert \u2013 mutma\u00dflich selbst ein dickerer Gartenschlauch ausreichen.<\/p>\n<p>Im Wortlaut der Wiener Propaganda hei\u00dft es, \u201egro\u00dfe Teile der Oberen Lobau\u201c k\u00f6nnten \u201ederzeit nicht erreicht werden.\u201c Woran das liegt, wird nicht erl\u00e4utert. Jedenfalls sei dies der Grund f\u00fcr die neue Zuleitung.<\/p>\n<p>Fasangarten-Arm (inkl. Seeschlachtgraben) und Panozza-Lacke umfassen eine Gew\u00e4sserstrecke von etwa zweieinhalb Kilometern. Dem gegen\u00fcber steht in der Oberen Lobau eine bereits jetzt mit Wasser dotierte Gew\u00e4sserstrecke von gut zehn Kilometern. So viel zu den \u201egro\u00dfen Teilen, die derzeit nicht erreicht werden k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<p>DIE MISSACHTETE UNTERE LOBAU<\/p>\n<figure id=\"attachment_5416\" aria-describedby=\"caption-attachment-5416\" style=\"width: 401px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/15838.l01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5416\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/15838.l01-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"401\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/15838.l01-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/15838.l01-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/15838.l01-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/15838.l01-95x62.jpg 95w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/15838.l01.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-5416\" class=\"wp-caption-text\">Untere Lobau: M\u00fchlleitner Furt, August 2022<\/figcaption><\/figure>\n<p>Seinen wirklichen Zweck erf\u00fcllen w\u00fcrde das Millionenprojekt Einleitung Panozza-Lacke nur f\u00fcr den Fall, dass die zus\u00e4tzliche Wassereinspeisung bis \u00fcber Gro\u00df-Enzersdorf hinaus auch in die Untere Lobau flie\u00dfen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Das sollte zweifellos besser heute als morgen geschehen. Denn die Untere Lobau ist aufgrund rasanter Verlandung bereits am Verrecken &#8211; ein seit vielen Jahren achselzuckend hingenommenes Desaster, das den Sinn des Nationalparks in Frage stellt und der Stadt Wien den Vorwurf einbringt, sowohl das eigene Nationalparkgesetz als auch internationale Abkommen zu missachten.<\/p>\n<p>In die Untere Lobau darf das eingespeiste Wasser jedoch \u2013 woher es auch immer kommen mag \u2013 keinesfalls weiterflie\u00dfen. Beim Holzbalkendamm ist Schluss.<\/p>\n<p>Sickerte gewisserma\u00dfen auch nur ein einziger Tropfen dar\u00fcber hinaus \u2013 so das Mantra der Stadtverwaltung \u2013 w\u00fcrde dies die Grundwasserqualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigen und somit das Wasserwerk Lobau und in Folge die Wiener Trinkwasserversorgung gef\u00e4hrden. <a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/braucht-wien-das-grundwasser-aus-der-lobau\/\">[hier mehr dazu]<\/a><\/p>\n<p>Wie kommt man auf eine derart abtr\u00e4gliche Gedankenkonstruktion?<\/p>\n<p>DIE SUSPEKTE MODELLRECHNUNG<\/p>\n<p>Dahinter steckt vor allem eine im Zeitraum von etwa 2012 bis 2014 vorgenommene Modellrechnung zu Grundwasserstr\u00f6mungen und Grundwasserhygiene, die von abstrakten, nicht der Alltags-Realit\u00e4t entsprechenden Einflussgr\u00f6\u00dfen ausgeht. Sie widerspricht den in den Jahren davor <a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/openstreetmap.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-5421\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/openstreetmap-300x175.jpg\" alt=\"\" width=\"518\" height=\"302\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/openstreetmap-300x175.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/openstreetmap-768x449.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/openstreetmap-265x153.jpg 265w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/openstreetmap-148x85.jpg 148w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/openstreetmap-193x112.jpg 193w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/openstreetmap-71x40.jpg 71w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/openstreetmap.jpg 980w\" sizes=\"auto, (max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><\/a>get\u00e4tigten Annahmen, welche besagen, eine kontrollierte Wasserzufuhr w\u00fcrde den Brunnen in der Unteren Lobau nicht schaden, sondern im Gegenteil sogar zugutekommen.<\/p>\n<p>Seit Vorliegen der Modellrechnung, seit gut acht (!) Jahren, ist die Stadt in Schreckstellung \u2013 und die Untere Lobau geht vor die Hunde.<\/p>\n<p>Erstaunlich ist, dass sich die engagierte Magistratsabteilung MA 45 \u201eWiener Gew\u00e4sser\u201c davor nicht auf etwaige Modellrechnungen verlassen wollte, sondern die Absicht hatte, die Sache praktisch und handfest auszutesten.<\/p>\n<p>DER ABGESAGTE PRAKTISCHE TEST<\/p>\n<p>Im Dezember 2011 beantragte man deswegen formal korrekt einen \u201eWasserwirtschaftlichen Versuch\u201c, um sauberes Wasser aus der Neuen Donau direkt in die Untere Lobau flie\u00dfen zu lassen. Das Ansuchen hat selbstverst\u00e4ndlich ein Beweissicherungsprogramm beinhaltet, in der Folge wurden Bauarbeiten ausgeschrieben und get\u00e4tigt und das Vorhaben von der Abteilung MA 22 Umweltschutz wohlwollend abgesegnet.<\/p>\n<p>2014-2015 wird dieses Projekt jedoch von der damaligen Umweltstadtr\u00e4tin Ulli Sima trotz bereits erfolgter Vorarbeiten ersatzlos gestrichen, aus Kostengr\u00fcnden, wie es hei\u00dft.<\/p>\n<p>Seitdem ist die auf t\u00f6nernen F\u00fc\u00dfen stehenden Modellrechnung das Ma\u00df aller Dinge. Sie bedeutet: keinesfalls ein Tropfen Wasser in die Untere Lobau, auch nicht \u00fcber die neue Zuleitung bei der Panozza-Lacke!<\/p>\n<p><strong>Wohin also mit dem vielen, neuen Wasser? Laut Sima wird es die Zukunft der Oberen Lobau \u201eabsichern\u201c. Das Sterben der wertvolleren Unteren Lobau, ehemals ein Juwel des Nationalparks, wird totgeschwiegen. So funktioniert Propaganda.<\/strong><\/p>\n<p>Offen bleibt, warum die Stadt auf diese Weise agiert. Wieso ist de facto acht Jahre lang nichts geschehen? Was hat man davon, die Tatsachen geschickt zu verschleiern? Wieso wird behauptet, man w\u00fcrde nun die Lobau mit zus\u00e4tzlichen 1500 Liter Wasser pro Sekunde speisen k\u00f6nnen? Und wieso ist es nicht m\u00f6glich, mit den zust\u00e4ndigen Politikern Auge in Auge eine aufrichtige Debatte zu f\u00fchren?<\/p>\n<p>Dass der geplante Lobautunnel dabei eine Rolle spielen k\u00f6nnte, ist selbstverst\u00e4ndlich Verschw\u00f6rungstheorie.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Das Projekt einer Wassereinspeisung bei der Panozza-Lacke wird von der Stadtverwaltung seit mindestens 38 Jahren diskutiert, seit mindestens 20 Jahren konkret geplant und die bevorstehende Verwirklichung wurde erstmals vor 18 Jahren \u00f6ffentlich angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nQuellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Breiner, Heinrich, Zottel, Hermann &amp; Harald Erber, 1984: Wassergewinnungsgebiet Untere Lobau &#8211; Hydrotechnische Untersuchung zur Sicherstellung der Wassererschlie\u00dfung in quantitativer Hinsicht (1262\/ 1 &#8211; 26). \u2013 Im Auftrag der Stadt Wien, MA 45.<\/li>\n<li>Hochwasserschutz verhindert Lobau-Austrocknung. OTS vom 20. April 2004 via PID-Rathauskorrespondenz.<\/li>\n<li>Antrag auf Genehmigung zur Errichtung einer Rohrleitung zwischen der Unteren Stauhaltung der Neuen Donau und der Panozza-Lacke, Amtsblatt der Stadt Wien, Nr. 36, 6. September 2007, Seite 11<\/li>\n<li>Antrag zur wasserrechtlichen Genehmigung Dotation Lausgrund. In: Amtsblatt der Stadt Wien, Nr. 49\/ 8. Dezember 2011, Seite 10<\/li>\n<li>Ingenieurleistungen f\u00fcr Ausschreibungs-, Ausf\u00fchrungs- und Detailplanung gem\u00e4\u00df bewilligtem Einreichoperat des Projektes \u201eDotation Lausgrundwasser\u201c. In: Amtsblatt der Stadt Wien, Nr. 22 \/ 31. Mai 2012, Seite 10<\/li>\n<li>Wiener Naturschutzbericht 2012, 5.2.2 R\u00fcckblick auf umfangreiche naturschutzbeh\u00f6rdliche Verfahren 2012 \u2013 Dotation Lausgrundwasser \u2013 Untere Lobau<\/li>\n<li>Ausschreibung Rohrleitungsbau, Baumeisterarbeiten f\u00fcr Dotation Lausgrundwasser. In: Amtsblatt der Stadt Wien, Nr. 30 \/ 25. Juli 2013, Seite 15<\/li>\n<li>Gauster, Tobias (2014): Berechnung von Stromlinien zur erweiterten Beurteilung von Wasserqualit\u00e4tsdaten des Grundwasserleiters \u201eUntere Lobau\u201c. Masterarbeit am Institut f\u00fcr Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gew\u00e4sserschutz, Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur.<\/li>\n<li>Endbericht Gew\u00e4sservernetzung (Neue) Donau &#8211; Untere Lobau (Nationalpark Donau-Auen), Juni 2015<\/li>\n<li>Czernohorszky, J\u00fcrgen (2020): Statement in der Fragestunde des Wiener Landtages zum Thema Lobau am 17. Dezember 2020.<\/li>\n<li>Derx, Julia et. al. (2021): Using hydrodynamic and hydraulic modelling to study microbiological water quality issues at a backwater area of the Danube to support decision-making. In: \u00d6sterreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 2021 \u00b7 73:482\u2013489<\/li>\n<li>Imlinger, Christine (2021): Wie Wiens Wasserwald vertrocknet. In \u201eDie Presse\u201c, 22. M\u00e4rz 2021<\/li>\n<li>Wasserrechtliche Bewilligung zur Entnahme von Wasser aus der Neuen Donau zur Dotation der Panozzalacke vom 31. M\u00e4rz 2022<\/li>\n<li>Lohmeyer, Michael (2022): Lobau ohne Wasser wird zur Steppe. In \u201eDie Presse\u201c, 20. August 2022<\/li>\n<li>Mayr, Tobias (2022): Zufluss f\u00fcr untere Lobau gefordert. In: noe.ORF.at, 10. September 2022<\/li>\n<li>Schrenk, Julia (2022): Stadt will Wasser in die Lobau pumpen. In: Kurier\/Wien, 30. Oktober 2022<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Sonntagsausgabe der Tageszeitung KURIER vom 30. Oktober 2022 frohlockt die nicht mehr f\u00fcr das Ressort Umwelt zust\u00e4ndige Infrastrukturstadtr\u00e4tin Ulli Sima, die Stadt w\u00fcrde nun \u201edie Zukunft der Oberen Lobau f\u00fcr die Zukunft absichern\u201c \u2013 mit Hilfe einer bevorstehenden Zuleitung von Wasser aus der Neuen Donau auf H\u00f6he der Panozza-Lacke. Kein Wort \u00fcber die sterbende UNTERE Lobau. F\u00fcr alle, die ein wenig Bescheid wissen, ist Simas Aussage ebenso listig wie faktenbereinigt. Warum? Die seit&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5413,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[158],"tags":[],"class_list":["post-5411","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-rettet-die-lobau"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5411"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5411\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5503,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5411\/revisions\/5503"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5411"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5411"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}