{"id":5307,"date":"2022-08-14T11:56:32","date_gmt":"2022-08-14T09:56:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=5307"},"modified":"2022-10-30T17:23:43","modified_gmt":"2022-10-30T16:23:43","slug":"seltener-gast-in-der-oberen-lobau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/seltener-gast-in-der-oberen-lobau\/","title":{"rendered":"Seltener Gast in der Oberen Lobau"},"content":{"rendered":"<p><strong>Naturfotograf <a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/gerhard-neuhold-mein-zweites-leben-fuer-die-obere-lobau\/\">Gerhard Neuhold<\/a> ist es am 10. August gelungen, an der Alten Naufahrt in der Oberen Lobau eine Bekassine zu beobachten &#8211; ein einmaliges Erlebnis, nur knapp 500 Meter von Josefsteg und Dechantlacke entfernt.<\/strong><\/p>\n<p>Bekassinen sind Schnepfenv\u00f6gel; sie leben in Feuchtgebieten. Weil in den vergangenen Jahrzehnten so viele Wiesen und Moore entw\u00e4ssert wurden und es generell immer trockener wird, sind die Best\u00e4nde der Bekassinen in \u00d6sterreich drastisch zur\u00fcckgegangen. Sie gelten bei uns nunmehr als \u201evom Aussterben bedroht\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bekassine-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5309 \" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bekassine-4-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"358\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bekassine-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bekassine-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Bekassine-4.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px\" \/><\/a>Am ehesten zu sehen sind sie am Ende des Sommers und im Herbst w\u00e4hrend des Durchzugs in die Winterquartiere. In der Unteren Lobau werden hin und wieder welche gesichtet \u2013 im Lausgrundwasser zum Beispiel oder im K\u00fchw\u00f6rtherwasser. In der Oberen Lobau sind Bekassinen eine absolute Rarit\u00e4t.<\/p>\n<p>Gerhard Neuhold hatte am 10. August einfach Gl\u00fcck:<\/p>\n<p><em>\u201eWir gingen nach einem Beobachtungsnachmittag in der Umgebung des Josefstegs in Richtung Naufahrtbr\u00fccke, um von dort mit dem Bus heimzufahren. Wie immer bog ich an einem meiner \u201egeheimen\u201c Pl\u00e4tzchen kurz ab \u2013 um ja nichts Spannendes zu vers\u00e4umen. <\/em><\/p>\n<p><em>Da sah ich einen Vogel sitzen, den ich vorher noch nie gesehen hatte. Es war 19.18 Uhr und ich knipste das erste Foto. Zu meinem Erstaunen sah ich einen Schnepfenvogel vor mir. Nach wenigen Minuten st\u00f6rte eine Kr\u00e4he im \u00dcberflug die Stille und die Bekassine verschwand blitzschnell auf Zickzackkurs im Schilf.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Alle Fotos: Gerhard Neuhold<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Naturfotograf Gerhard Neuhold ist es am 10. August gelungen, an der Alten Naufahrt in der Oberen Lobau eine Bekassine zu beobachten &#8211; ein einmaliges Erlebnis, nur knapp 500 Meter von Josefsteg und Dechantlacke entfernt. Bekassinen sind Schnepfenv\u00f6gel; sie leben in Feuchtgebieten. Weil in den vergangenen Jahrzehnten so viele Wiesen und Moore entw\u00e4ssert wurden und es generell immer trockener wird, sind die Best\u00e4nde der Bekassinen in \u00d6sterreich drastisch zur\u00fcckgegangen. 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