{"id":5207,"date":"2022-05-22T12:51:32","date_gmt":"2022-05-22T10:51:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=5207"},"modified":"2022-07-23T09:13:07","modified_gmt":"2022-07-23T07:13:07","slug":"symposium-lobau-soll-leben-vortraege-online-verfuegbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/symposium-lobau-soll-leben-vortraege-online-verfuegbar\/","title":{"rendered":"Symposium &#8220;Lobau soll leben&#8221;: Vortr\u00e4ge online verf\u00fcgbar"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine Auswahl von Videoaufzeichnungen der Vortr\u00e4ge auf dem Symposium &#8220;Lobau soll leben. Wasser f\u00fcr die Au &#8211; Erkenntnisse &#038; Perspektiven der Wissenschaft&#8221; am 27. und 28. April 2022 ist nunmehr online. Eine Gelegenheit f\u00fcr alle, die an dem Symposium Ende April weder pers\u00f6nlich noch \u00fcber Zoom teilnehmen konnten. <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/zoobot_youtube_screenshot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/zoobot_youtube_screenshot-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-5209\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/zoobot_youtube_screenshot-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/zoobot_youtube_screenshot-83x83.jpg 83w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Die Videoaufzeichnungen von zehn Vortr\u00e4gen und der anschlie\u00dfenden Diskussionen sind auf dem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC_8l2pX_Ue18dOjrCHcpzqg\/videos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Youtube-Kanal der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in \u00d6sterreich (ZooBot)<\/a> abrufbar. Ebenfalls auf dem ZooBot-Kanal verf\u00fcgbar ist der Kurzfilm (2:13 Minuten) von Kurt Kracher: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=edhkdbtoZwE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das langsame Sterben der Lobau<\/a>.<\/p>\n<p>Ein Hinweis: Bitte sich von allf\u00e4llig vorgeschalteten Werbungen nicht irritieren lassen &#8211; man kann sie nach wenigen Sekunden durch Anklicken des Buttons &#8220;\u00dcberspringen&#8221; beenden! <\/p>\n<p>Zwei ausgew\u00e4hlte Vortrags-Videos sind nachstehend eingebettet. Im ersten Vortrag gibt der <strong>Gew\u00e4sserokologe Martin M\u00fchlbauer<\/strong> einen gestrafften, bilderreichen \u00dcberblick \u00fcber erfolgreiche <strong>Revitalisierungen von Neben- und Altarmen <\/strong>an der Donau, darunter in der Wachau und im Bereich des Nationalparks Donau-Auen zwischen Wien und Hainburg. Ein Aspekt dabei: Die erforderlichen Eingriffe, darunter umfangreiche Baggerarbeiten, muten vorerst vielleicht erschreckend an, doch nach wenigen Jahren sorgen die Kr\u00e4fte des Stroms f\u00fcr ein weitgehend nat\u00fcrliches Erscheinungsbild. Und im Hinblick auf die Untere Lobau und das dortige Grundwasserwerk interessant: In der Wachau liegt der Trinkwasserbrunnen R\u00fchrsdorf\/Rossatz nun auf einer kleinen Insel zwischen zwei Donauarmen, doch eine UV-Entkeimungsanlage sorgt f\u00fcr einwandfreies Trinkwasser.  <\/p>\n<p><strong>Revitalisierung von Neben- &#038; Altarmstrukturen an gro\u00dfen Flie\u00dfgew\u00e4ssern, von Martin M\u00fchlbauer (Gew\u00e4sser\u00f6kologische Planungen, Technisches B\u00fcro Zauner); 39 Minuten <\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Lm2IYJ154fw\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Im zweiten Vortrag geht <strong>Thomas Hein<\/strong> von der Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur Wien konkret auf die Optionen einer <strong>Revitalisierung der Unteren Lobau<\/strong> ein &#8211; nach einem R\u00fcckblick auf die historische Entwicklung und einer Bestandsaufnahme der fortschreitenden Verlandung. Konkret geht es um drei Dotationsvarianten, beginnend mit wenigen Kubikmetern aus der Donau\/Neuen Donau bis zu einer Teilanbindung an die Donau, mit einem Zufluss von 80 Kubikmetern pro Sekunde (bei einem Donaupegel von einem Meter \u00fcber Mittelwasser). Die Teilanbindung f\u00fchrt etwa zu einer deutlichen Erweiterung der Gew\u00e4sserfl\u00e4chen w\u00e4hrend mehr als zwei Monaten im Jahr.<\/p>\n<p>Aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensraumbed\u00fcrfnisse sind die Arten der Feuchtlebensr\u00e4ume der Unteren Lobau aber von Dotationen oder einer Anbindung unterschiedlich betroffen, veranschaulicht am Beispiel der Sumpfschildkr\u00f6te, die Lebensraum verlieren, und der Nase, einer Fischart, die schnell flie\u00dfendes Wasser bevorzugt und nat\u00fcrlich profitieren w\u00fcrde. Eine Abw\u00e4gung ist zwingend erforderlich, doch wie Hein unterstreicht: Nichtstun ist f\u00fcr keine Art positiv. Die Wasserzufuhr sei notwendig, aber es brauche einen L\u00f6sungswillen. Leider sei derzeit die Entscheidung klar getroffen, wie Hein konstatiert: <strong>Die Lobau soll keine Au bleiben.<\/strong> Dabei ginge es aber darum, was wir &#8211; die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger &#8211; wollen und was die Stadtverwaltung umsetzen kann. <\/p>\n<p><strong>Entwicklungsperspektiven zur \u00d6kologie &#038; Managementoptionen f\u00fcr die Lobau, von Thomas Hein (Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur Wien, Institut f\u00fcr Hydrobiologie und Gew\u00e4ssermanagement); 48 Minuten <\/strong><br \/>\nHinweis zum Video: Die Lautst\u00e4rke der derzeit verf\u00fcgbaren Version ist gering und wird ab ca. Minute 15:35 noch geringer.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Z6KY3CerZB8\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\n<strong><br \/>\nProgramm des Symposiums<\/strong><br \/>\nHier noch einmal zur \u00dcbersicht das gesamte Programm des Symposiums zum Download: <a href=\"https:\/\/www.nhm.at\/jart\/prj3\/nhm-resp\/data\/uploads\/db\/termin\/Programm_2022-03-30_1203132.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lobau soll leben &#8211; Programm (pdf)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Auswahl von Videoaufzeichnungen der Vortr\u00e4ge auf dem Symposium &#8220;Lobau soll leben. Wasser f\u00fcr die Au &#8211; Erkenntnisse &#038; Perspektiven der Wissenschaft&#8221; am 27. und 28. April 2022 ist nunmehr online. 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