{"id":5142,"date":"2022-01-18T18:46:02","date_gmt":"2022-01-18T17:46:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=5142"},"modified":"2022-10-22T09:43:31","modified_gmt":"2022-10-22T07:43:31","slug":"wiederhergestellt-erstausgabe-das-steckenpferd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wiederhergestellt-erstausgabe-das-steckenpferd\/","title":{"rendered":"Wiederhergestellt: Erstausgabe \u201eDas Steckenpferd\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Lobau-Retter und Gr\u00fcnder des Lobaumuseums <a href=\"https:\/\/www.zobodat.at\/personen.php?id=105039&amp;bio=full\">Anton Klein<\/a> begann seine Karriere als Umweltsch\u00fctzer in einem Donaust\u00e4dter Aquarienverein \u2013 den \u201eZierfischfreunden Donaustadt\u201c. Im Oktober 1968 wurde er dort zum Schriftf\u00fchrer gew\u00e4hlt und zeigte sofort gro\u00dfes Engagement. Eine neuartige Fachzeitschrift schwebte ihm vor, speziell f\u00fcr Wiener Aquarienliebhaber.<\/strong><\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1969 erschien die erste Ausgabe. Klein nannte sie <strong>\u201eDas Steckenpferd\u201c<\/strong>. Die Zeitschrift sollte bis Anfang 1973 in 39 Ausgaben erscheinen.<\/p>\n<p>Anfangs ging es ausschlie\u00dflich um Aquarien, am Ende vorwiegend um Naturschutz und um die Lobau \u2013 als Sprachrohr der B\u00fcrgerinitiative \u201eLobau darf nicht sterben\u201c.<\/p>\n<figure id=\"attachment_5144\" aria-describedby=\"caption-attachment-5144\" style=\"width: 268px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Seite-11-Prachtbarben-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5144\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Seite-11-Prachtbarben-219x300.jpg\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"367\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Seite-11-Prachtbarben-219x300.jpg 219w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Seite-11-Prachtbarben-746x1024.jpg 746w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Seite-11-Prachtbarben-768x1054.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Seite-11-Prachtbarben-1119x1536.jpg 1119w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Seite-11-Prachtbarben-1492x2048.jpg 1492w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Seite-11-Prachtbarben-scaled.jpg 1865w\" sizes=\"auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-5144\" class=\"wp-caption-text\">vor der Rekonstruktion<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die erste Ausgabe galt lange als verschollen, bis wir beim Entr\u00fcmpeln im Geb\u00e4ude des alten Lobaumuseums ein vergilbtes Exemplar entdecken konnten. Es wurde zur Sicherheit sofort eingescannt und im Anschluss daran Buchstabe f\u00fcr Buchstabe im originalen Layout rekonstruiert.<\/p>\n<p>Anton Klein hat die Zeitschrift selbst getippt, die Zeichnungen selbst entworfen oder abgepaust und die Hefte mit einer Rotaprint-Druckmaschine eigenh\u00e4ndig vervielf\u00e4ltigt. Erwerben konnte man das &#8220;Steckenpferd&#8221; in ausgesuchten Tierhandlungen oder als Mitglied eines der damals zahlreichen Wiener Aquarienvereine im Abonnement.<\/p>\n<p>Preis: 1,50 Schilling (bei Bestellung von 10 Exemplaren Lieferung gratis). Ausgeliefert wurden die Hefte per Fahrrad.<\/p>\n<p>\u201eDas Steckenpferd\u201c war eine Stimme f\u00fcr die Volksbildung, ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Wissenschaft und die Herzensangelegenheit eines Naturliebhabers. Im Laufe der Jahre gewann Anton Klein die cr\u00e8me de la cr\u00e8me der \u00f6sterreichischen Aquarienliebhaber als Autoren. Dazu kam eine erlesene Schar junger Zoologen.<\/p>\n<blockquote><p>Der Leitspruch der Zeitschrift war ein Zitat des deutschen Dramatikers und Lyrikers <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Hebbel\">Friedrich Hebbel<\/a>: \u201eEin Steckenpferd ist ein Pferd, das es seinem Reiter erm\u00f6glicht, \u00fcber alle Abgr\u00fcnde des Lebens hinwegzusetzen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<h3><strong>ALS PDF NACH JAHRZEHNTEN ERSTMALS WIEDER LESBAR:<br \/>\n<\/strong><strong> <a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/DAS-STECKENPFERD-Ausgabe-1-Maerz-1969.pdf\">DAS STECKENPFERD Ausgabe 1 &#8211; Maerz 1969<\/a><\/strong><\/h3>\n<p>Inhaltsverzeichnis:<\/p>\n<p>Anton Klein: Abschied von <a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/100-jahre-aquarium-heintz-eine-wiener-legende\/\">Adolf Heintz<\/a><br \/>\nAnton Klein: Adolf Heintz \u2013 lebende Geschichte der \u00f6sterreichischen Aquaristik<br \/>\nAnton Klein: Neonsalmler \u2013 schwimmende Juwelen<br \/>\nAnton Klein: Prachtbarben machen ihrem Namen Ehre<br \/>\nAnton Klein: <em>Pristella riddlei<\/em> \u2013 der Wasserstieglitz<br \/>\nAnton Klein: Wasserkunde f\u00fcr Aquarianer (nach einer Vortragsreihe)<br \/>\nAnton Klein: Einrichten eines Aquariums (nach einem Vortrag am Vereinsabend des 7. Nov. 1968)<br \/>\nAnton Klein: Delphine als Reporter des Meeres?<br \/>\nAnton Klein: Einrichten eines Adriabeckens (Interview mit dem Seewasseraquarianer Ernst Rostok)<br \/>\nAnton Klein: Fische in der Zoologischen Systematik \u2013 die Kletterfische<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nhm-wien.ac.at\/richard_gemel\">Richard Gemel<\/a>: Froschlurche Teil I (nach einer Vortragsreihe)<br \/>\nAnton Klein: Die Aquaristik ist mehr ist ein Hobby; sie ist ein Steckenpferd!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Lobau-Retter und Gr\u00fcnder des Lobaumuseums Anton Klein begann seine Karriere als Umweltsch\u00fctzer in einem Donaust\u00e4dter Aquarienverein \u2013 den \u201eZierfischfreunden Donaustadt\u201c. Im Oktober 1968 wurde er dort zum Schriftf\u00fchrer gew\u00e4hlt und zeigte sofort gro\u00dfes Engagement. Eine neuartige Fachzeitschrift schwebte ihm vor, speziell f\u00fcr Wiener Aquarienliebhaber. Im M\u00e4rz 1969 erschien die erste Ausgabe. Klein nannte sie \u201eDas Steckenpferd\u201c. Die Zeitschrift sollte bis Anfang 1973 in 39 Ausgaben erscheinen. 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