{"id":4755,"date":"2021-09-21T13:15:55","date_gmt":"2021-09-21T11:15:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=4755"},"modified":"2021-10-15T16:16:00","modified_gmt":"2021-10-15T14:16:00","slug":"lobaufischer-unterstuetzen-forschungsprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/lobaufischer-unterstuetzen-forschungsprojekt\/","title":{"rendered":"Lobaufischer unterst\u00fctzen Forschungsprojekt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gew\u00e4sserwart Teddy Janas und seine Kollegen Kurt Kracher und Manfred Christ vom Verein &#8220;<span><a href=\"http:\/\/www.lobaufischer.at\/\">Lobaufischer<\/a><\/span>&#8221; haben am Ebersch\u00fcttwasser Wissenschaftler des Naturhistorischen Museums Wien viele Stunden lang tatkr\u00e4ftig bei ihrer Suche nach Wasserschnecken und Muscheln unterst\u00fctzt \u2013 mit drei Zillen und mit guter Ortskenntnis.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/15-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4757\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/15-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/15-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/15-681x1024.jpg 681w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/15-768x1154.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/15-1022x1536.jpg 1022w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/15-1363x2048.jpg 1363w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/15-scaled.jpg 1703w\" sizes=\"auto, (max-width: 306px) 100vw, 306px\" \/><\/a>Die Zoologen Michael Duda, Elisabeth Haring, Helmut Sattmann und Hannah Schubert kartieren die Tiere derzeit im Rahmen eines Forschungsprojektes, das durch den Europ\u00e4ischen Landwirtschaftsfonds f\u00fcr die Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raums und die Magistratsabteilung 22 gef\u00f6rdert wird. Ziel ist die Aktualisierung des Tierarten-Inventars f\u00fcr Wien, im Besonderen in den l\u00e4ndlichen Bereichen der Stadt, zu denen auch die Lobau z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Es werden Informationen zur Umsetzung der sogenannten Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU erhoben (Richtlinie zur Erhaltung der nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4ume und deren Tieren und Pflanzen) und Daten von besonders sensiblen Lebensr\u00e4umen gesammelt, die sich durch das Vorkommen seltener Arten bzw. durch ihre hohe Vielfalt auszeichnen.<\/p>\n<p>Die Schnecken, Muscheln und deren Schalen wurden mit Handsieben vom Rand des Schilfs, aus dem Schlamm und aus dem Wasserpflanzendickicht geholt. Schwer bestimmbare Arten (zum Beispiel Jungtiere mit noch wenig ausgepr\u00e4gten Merkmalen) landeten in der Sammlung des Naturhistorischen Museums, um dort mit dem Mikroskop oder mittels genetischer Analysen untersucht zu werden.<\/p>\n<p>Die Auswertung ist noch im Gange. Ein erfreuliches Ergebnis ist, dass die europaweit gesch\u00fctzte <span><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/zierliche-tellerschnecke-erhaltungszustand-unguenstig\/\">Zierliche Tellerschnecke<\/a><\/span> gefunden werden konnte. Andere Arten, wie die ehemals \u00fcberaus h\u00e4ufige Sumpfdeckelschnecke oder die charakteristische Teichmuschel, wurden nicht mehr gesichtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gew\u00e4sserwart Teddy Janas und seine Kollegen Kurt Kracher und Manfred Christ vom Verein &#8220;Lobaufischer&#8221; haben am Ebersch\u00fcttwasser Wissenschaftler des Naturhistorischen Museums Wien viele Stunden lang tatkr\u00e4ftig bei ihrer Suche nach Wasserschnecken und Muscheln unterst\u00fctzt \u2013 mit drei Zillen und mit guter Ortskenntnis. 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