{"id":4582,"date":"2021-07-21T13:29:41","date_gmt":"2021-07-21T11:29:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=4582"},"modified":"2021-10-09T09:14:40","modified_gmt":"2021-10-09T07:14:40","slug":"untere-lobau-hochwasser-am-19-juli-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/untere-lobau-hochwasser-am-19-juli-2021\/","title":{"rendered":"Untere Lobau: Hochwasser am 19. Juli 2021"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am 19. Juli 2021 schwappte die Spitze einer Hochwasserwelle an Wien vorbei die Donau hinunter und durch den Sch\u00f6nauer Schlitz die Untere Lobau hinauf. Eine Bildergalerie von einem Ausflug zur M\u00fchlleitner Furt, zur G\u00e4nshaufentraverse und zum Sch\u00f6nauer Wasser.<\/strong><\/p>\n<p>Von der Dimension her war es ein 5-j\u00e4hrliches Hochwasser \u2013 faktisch aber das st\u00e4rkste seit dem 6. Juni 2013: der Donaupegel bei Wildungsmauer stieg auf 679 cm, vor acht Jahren waren es mit 885 cm noch zwei Meter mehr. Die Prognose einen Tag davor war fast auf den Zentimeter genau korrekt (siehe Grafik rechts). <a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/hw_prognose_19-7-21.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4583\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/hw_prognose_19-7-21-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/hw_prognose_19-7-21-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/hw_prognose_19-7-21.jpg 647w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.noel.gv.at\/wasserstand\/#\/de\/Messstellen\/Details\/207373\/Wasserstand\/3Tage\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wasserstandsnachrichten Nieder\u00f6sterreich, Pegel Wildungsmauer<\/a>) Darauf hatte ich spekuliert und einen Ausflug in die Untere Lobau eingeplant \u2013 30 cm oder vielleicht auch blo\u00df 20 cm mehr, und der Plan w\u00e4re buchst\u00e4blich ins Wasser gefallen. Nachfolgend eine kleine Bildergalerie (Videostills) mit n\u00e4heren Informationen in den Bildtexten, wobei ich um Nachsicht f\u00fcr meine teils mangelhaften zoologischen Kenntnisse ersuche &#8230;<\/p>\n<p>Vorweg noch eines: Die Freude \u00fcber das viele Wasser in der von Verlandung bedrohten Unteren Lobau darf nicht \u00fcber die Schattenseiten dieses Ph\u00e4nomens hinwegt\u00e4uschen (einmal abgesehen vom Plastikm\u00fcll, den es auch bei jedem Hochwasser in die Au hineintr\u00e4gt). Mit einem nat\u00fcrlichen Hochwasser, das Sedimente ablagert und wegr\u00e4umt und f\u00fcr eine auentypische Dynamik sorgt, hat diese Flutung nichts gemein. Das Donauhochwasser dringt ja durch den Sch\u00f6nauer Schlitz, eine \u00d6ffnung im Marchfeldschutzdamm, von unten her in die Au. Die Kraft des r\u00fcckgestauten Wassers ist viel geringer, und bei jedem Donauhochwasser bleiben gro\u00dfe Mengen von Schwemmstoffen zur\u00fcck, vor allem unterhalb der Sch\u00f6nauer Traverse und im Sch\u00f6nauer Wasser unterhalb der Schwadorfer Furt, die zur fortschreitenden Verlandung beitragen. Mehr dazu siehe <a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/der-schoenauer-schlitz-die-letzte-verbindung-zur-donau\/\"><br \/>\nDer \u201eSch\u00f6nauer Schlitz\u201c \u2013 die letzte Verbindung zur Donau<\/a>.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 19. Juli 2021 schwappte die Spitze einer Hochwasserwelle an Wien vorbei die Donau hinunter und durch den Sch\u00f6nauer Schlitz die Untere Lobau hinauf. Eine Bildergalerie von einem Ausflug zur M\u00fchlleitner Furt, zur G\u00e4nshaufentraverse und zum Sch\u00f6nauer Wasser. Von der Dimension her war es ein 5-j\u00e4hrliches Hochwasser \u2013 faktisch aber das st\u00e4rkste seit dem 6. 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