{"id":4425,"date":"2021-04-23T11:19:50","date_gmt":"2021-04-23T09:19:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=4425"},"modified":"2025-09-15T19:48:52","modified_gmt":"2025-09-15T17:48:52","slug":"ein-lied-fuer-traeume-und-traenen-wie-es-entstanden-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/ein-lied-fuer-traeume-und-traenen-wie-es-entstanden-ist\/","title":{"rendered":"Ein Lied f\u00fcr Tr\u00e4ume und Tr\u00e4nen &#8211; wie es entstanden ist"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Jahr 1927 entstand ein Wienerlied, das als Schlager zu einem Welterfolg wurde und wie kein anderes den romantischen Traum von der Lobau beschreibt &#8211; gewisserma\u00dfen als deren Hymne. Der Titel dieses Liedes: \u201eDrunt\u2018 in der Lobau\u201c. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Viele ber\u00fchmte S\u00e4nger und Entertainer hatten es in ihrem Repertoire: Richard Tauber, Peter Alexander, Greta Keller, die Comedian Harmonists, Peter Minich, Erich Kunz, Karel Gott, James Last \u2026 <\/strong><strong>Die vom Standpunkt des Wieners her wohl erdigste Version mag die von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7OJHOWs6mEU\">Willi Forst aus dem Jahr 1935<\/a> sein.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Entstehungsgeschichte des Liedes ist ein Spiegel der damaligen Zeit. Bisher war sie St\u00fcckwerk, beruhte auf ungenau \u00fcberlieferten Hinweisen, auf mutma\u00dflichen Fakten. Dazu kamen unber\u00fccksichtigte historische Quellen. <\/strong><strong>Hier die im Augenblick umfangreichste Erz\u00e4hlung &#8211; ein St\u00fcck vom alten Wien, das \u00fcber den Zweiten Weltkrieg hinaus bis in unsere Tage reicht: die Geschichte von \u201eDrunt\u2018 in der Lobau\u201c.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_4432\" aria-describedby=\"caption-attachment-4432\" style=\"width: 371px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wiener-kennt-ihr-Eure-Lobau-AC10541962-4201.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4432\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wiener-kennt-ihr-Eure-Lobau-AC10541962-4201-300x140.jpg\" alt=\"\" width=\"371\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wiener-kennt-ihr-Eure-Lobau-AC10541962-4201-300x140.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wiener-kennt-ihr-Eure-Lobau-AC10541962-4201-768x357.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wiener-kennt-ihr-Eure-Lobau-AC10541962-4201.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4432\" class=\"wp-caption-text\">Wienbibliothek AC10541962-4201<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es beginnt mit einer Stra\u00dfenbahnfahrt.<\/p>\n<p>Dem 27j\u00e4hrigen Beamten und Textdichter Alois Klampferer aus Neulerchenfeld sticht in der \u201eTramway\u201c ein nur 17 x 37 Zentimeter kleines Werbeplakat ins Auge, das die Bev\u00f6lkerung dazu animieren soll, mit der Stra\u00dfenbahn in die Lobau zu fahren.<\/p>\n<p>Neben der Schrift befindet sich ein stilisiertes, romantisches Landschaftsbild des Malers und Grafikers Franz Anton Griessler (1897-1974).<\/p>\n<p>Griessler ist jahrelang als Plakatgrafiker f\u00fcr das Rote Wien t\u00e4tig, wird sp\u00e4ter NSDAP-Mitglied. Als ihm nach 1945 von den Alliierten Kriegsverbrechen vorgeworfen werden, fl\u00fcchtet er nach Honolulu, wo er 1974 verstirbt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4441\" aria-describedby=\"caption-attachment-4441\" style=\"width: 416px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Anno-Eckhardt-Klampferer-Ausschnitt-markiert.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4441\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Anno-Eckhardt-Klampferer-Ausschnitt-markiert-300x210.jpg\" alt=\"\" width=\"416\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Anno-Eckhardt-Klampferer-Ausschnitt-markiert-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Anno-Eckhardt-Klampferer-Ausschnitt-markiert-768x538.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Anno-Eckhardt-Klampferer-Ausschnitt-markiert-200x140.jpg 200w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Anno-Eckhardt-Klampferer-Ausschnitt-markiert.jpg 871w\" sizes=\"auto, (max-width: 416px) 100vw, 416px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4441\" class=\"wp-caption-text\">Im Kreis: Alois Klampferer-Eckhardt<\/figcaption><\/figure>\n<p>Seine Darstellung der Lobau zeigt eine \u00fcberh\u00f6hte Idylle: einen Teich mit Binsen, alte B\u00e4ume, ein Reh. Alois Klampferer muss das Bild auf den ersten Blick beeindruckt haben.<\/p>\n<p>Im Juli 1958 schildert er die Begegnung in einem Brief an den Schauspieler und S\u00e4nger <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Emmerich_Arleth\">Emmerich Arleth<\/a>:<\/p>\n<p><em>\u201eAls ich eines Tages im Jahr 1927 in der Stra\u00dfenbahn ein wundersch\u00f6nes Plakat sah, wo ein Hirsch aus dem Gezweige lugte und das die Frage als \u00dcberschrift trug: \u201eWiener, kennt ihr Eure Lobau?\u201c, ging mir ein Knopf auf.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Arleth: <em>\u201eUnd pl\u00f6tzlich hatte er den Texteinfall zu \u201cDrunt\u2018 in der Lobau hab\u2019 ich ein M\u00e4derl gek\u00fcsst.\u201d<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Heinrich-Strecker-Autogramm-1961-FOTO-WINKLER-Wien-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4433\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Heinrich-Strecker-Autogramm-1961-FOTO-WINKLER-Wien-1-190x300.jpg\" alt=\"\" width=\"249\" height=\"393\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Heinrich-Strecker-Autogramm-1961-FOTO-WINKLER-Wien-1-190x300.jpg 190w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Heinrich-Strecker-Autogramm-1961-FOTO-WINKLER-Wien-1-647x1024.jpg 647w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Heinrich-Strecker-Autogramm-1961-FOTO-WINKLER-Wien-1-768x1215.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Heinrich-Strecker-Autogramm-1961-FOTO-WINKLER-Wien-1-971x1536.jpg 971w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Heinrich-Strecker-Autogramm-1961-FOTO-WINKLER-Wien-1.jpg 1028w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/a>Klampferer macht sich auf den Weg zum ber\u00fchmten Schlager- und Wienerlied-Komponisten Heinrich Strecker, mit dem er bereits seit etlichen Monaten bekannt war.<\/p>\n<p>Strecker ist von dem balladenartigen Text sofort begeistert. Alois Klampferer: <em>\u201eStrecker komponierte sofort eine Musik und dabei hatten wir nur die eine Zeile \u201eDrunt\u2018 in der Lobau\u201c. Nach schrecklichen drei Tagen, jeder Tag gilt f\u00fcr Jahre, war meine Lehrzeit zu Ende und das Lied ebenfalls.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Heinrich Strecker sorgt anschlie\u00dfend daf\u00fcr, dass sich Alois Klampferer einen schnittigen K\u00fcnstlernamen zulegt. Fortan nennt er sich \u201eAlois Eckhardt\u201c.<\/p>\n<p>Dann pilgern Komponist und Textautor von Verlag zu Verlag. Aber die Verleger zeigen sich uninteressiert. Immer wieder muss Strecker h\u00f6ren: <em>\u201eAber h\u00f6r\u2019n S\u2019ma auf, wer kennt scho de Lobau.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Also greift er zu einer Finte und macht sich auf die Suche nach einem renommierten Autor, der beim Text des beinahe unbekannten Alois Klampferer \u201emitzuzeichnen bereit war.\u201c Strecker gelingt es, den ber\u00fchmten Dr. Fritz L\u00f6hner (Pseudonyme: Beda, L\u00f6hner-Beda) daf\u00fcr zu \u00fcberreden.<\/p>\n<p>L\u00f6hner war ein Star seiner Zunft. Sein bekanntestes Werk ist das Lied \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dein_ist_mein_ganzes_Herz\">Dein ist mein ganzes Herz<\/a>\u201c aus der 1929 uraufgef\u00fchrten Operette \u201eDas Land des L\u00e4chelns\u201c \u2013 in Zusammenarbeit mit Ludwig Herzer, Musik: Franz L\u00e9har.<\/p>\n<p>Nun stand bei \u201eDrunt in der Lobau\u201c neben dem Namen des Komponisten und neben dem Namen des bescheidenen Alois Klampferer das \u201eMarkenzeichen\u201c Fritz L\u00f6hner-Beda.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Joergersaal-Verein-d-Oberoesterreicher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4435\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Joergersaal-Verein-d-Oberoesterreicher-300x189.jpg\" alt=\"\" width=\"423\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Joergersaal-Verein-d-Oberoesterreicher-300x189.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Joergersaal-Verein-d-Oberoesterreicher-1024x644.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Joergersaal-Verein-d-Oberoesterreicher-768x483.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Joergersaal-Verein-d-Oberoesterreicher-563x353.jpg 563w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Joergersaal-Verein-d-Oberoesterreicher.jpg 1467w\" sizes=\"auto, (max-width: 423px) 100vw, 423px\" \/><\/a>In der Folge griff Otto Hein zu, der Leiter des mit Fritz L\u00f6hner eng verbundenen Wiener Boh\u00eame-Verlages. Damit war das Lied auf Schiene.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal \u00f6ffentlich vorgetragen wurde es von der jungen Soubrette Hannerl Elsner &#8211; der Legende nach beim Ball der Ober\u00f6sterreicher in den Wiener Sophiens\u00e4len.<\/p>\n<p>Das beruht jedoch mit gr\u00f6\u00dfter Wahrscheinlichkeit auf einer Verwechslung:<\/p>\n<p>Denn das Lied wurde keineswegs beim \u201eBall der Ober\u00f6sterreicher\u201c zum ersten Mal vorgetragen, sondern \u2013 wohl im Jahre 1927 &#8211; im \u201eSaal der Ober\u00f6sterreicher\u201c in der Restauration Franz Zauner, Wien XVIII, J\u00f6rgerstra\u00dfe 4, die Heinrich Strecker wohlbekannt war.<\/p>\n<p>In den Sophiens\u00e4len kann es nicht gewesen sein, weil sowohl 1927 als auch 1928 beim Ball der Ober\u00f6sterreicher keine Wienerlieder am Programm standen und es auch bis heute keinen Hinweis darauf gibt, dass bei einer der beiden Veranstaltungen Heinrich Strecker oder Hannerl Elsner zu Gast gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Die-Buehne-Heft-57-10-12-1925-Seite-62-Strecker-Elsner-Ausschnitt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4436\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Die-Buehne-Heft-57-10-12-1925-Seite-62-Strecker-Elsner-Ausschnitt-214x300.jpg\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Die-Buehne-Heft-57-10-12-1925-Seite-62-Strecker-Elsner-Ausschnitt-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Die-Buehne-Heft-57-10-12-1925-Seite-62-Strecker-Elsner-Ausschnitt-731x1024.jpg 731w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Die-Buehne-Heft-57-10-12-1925-Seite-62-Strecker-Elsner-Ausschnitt-768x1076.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Die-Buehne-Heft-57-10-12-1925-Seite-62-Strecker-Elsner-Ausschnitt.jpg 888w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DIE-BUeHNE-Heft-3-1939-Hannerl-Elsner.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4438\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DIE-BUeHNE-Heft-3-1939-Hannerl-Elsner.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"195\"><\/a>Hannerl Elsner (richtiger Name: Ludmilla Hammer) galt als \u201edie j\u00fcngste Lieders\u00e4ngerin Wiens\u201c. Heinrich Strecker hatte mit ihr seit mindestens 1925 gemeinsame \u00f6ffentliche Auftritte. Ab 1932 war sie seine Lebensgef\u00e4hrtin. Eine gemeinsame Tochter kam 1934 zur Welt.<\/p>\n<p>Die Neue Freie Presse schrieb am 3. M\u00e4rz 1925 zu einer der ersten Darbietungen Elsners einen geradezu euphorischen Kommentar:<\/p>\n<p><em>\u201eVor einer Woche noch war Klein-Hannerl Sch\u00fclerin \u2026 und heute schon ist sie ein Liebling des Publikums. Mit ihrer jungen, frischen Stimme singt sie Alt-Wiener Lieder von Heinrich Strecker, der sie selbst am Klavier begleitet. Rein und innig. Das Publikum klatscht st\u00fcrmisch Beifall.\u201c<\/em><\/p>\n<p>\u201eDrunt in der Lobau\u201c war nun auf dem Weg, gro\u00dfe Karriere zu machen. Im Juli 1928 trug Hannerl Elsner das Lied vor vielen Tausend Menschen beim 10. Deutschen S\u00e4ngerbundesfest im Wiener Prater vor.<\/p>\n<p>Die ersten Schallplattenaufnahmen entstanden:<\/p>\n<p>Franz Hoffmann, ein leider zu wenig bekannter, echter Wiener Tenor, war einer der ersten, der \u201eDrunt in der Lobau\u201c auf Platte festhielt. Ein Kritiker schrieb 1929 \u00fcber Hoffmann: <em>\u201e\u2026 ein Tenor von klarster Stimme und reinstem Ausdruck \u2026 der stimmungsdurchbebteste Alt-Wiener-Lieders\u00e4nger \u2026 er hat zwar einen gro\u00dfen Kreis von Sch\u00e4tzern, aber gar keine Gabe, sich in Szene zu setzen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000002a-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4434\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000002a-230x300.jpg\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000002a-230x300.jpg 230w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000002a-785x1024.jpg 785w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000002a-768x1002.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000002a-1177x1536.jpg 1177w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000002a-1570x2048.jpg 1570w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000002a-scaled.jpg 1962w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Dazu gesellten sich in den folgenden Jahren Georg Kober, der ehemalige Operettentenor des Prager deutschen Theaters, das Saxophonorchester Otto Dobrindt mit Otto Neumann, dem singenden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wiener \u201eKaiser Bar\u201c, der deutsch-j\u00fcdische Tenor Max Kuttner, \u201eZigeunerprimas\u201c Lajos Kiss, der russisch-j\u00fcdische Geiger und Kapellenleiter Michael Schugalt\u00e9, Opernstar Richard Tauber und der \u00f6sterreichische Publikumsliebling Willi Forst.<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg galt \u201eDrunt in der Lobau\u201c bereits als Volkslied. Eine englische Version erschien unter dem Titel \u201eHome may be a word\u201c. Eine schwedische Version hie\u00df \u201cRosor och jasmin\u201c (= Rosen und Jasmin).<\/p>\n<p><strong>Heinrich Strecker,<\/strong> der Komponist des Liedes, wurde in Wien geboren und in Belgien erzogen. Er erlernte zw\u00f6lf Musikinstrumente, absolvierte eine Meisterklasse f\u00fcr Violine und schrieb mit 14 Jahren sein erstes Violinkonzert. Sein Schaffen umfasst mehr als 350 Werke.<\/p>\n<p>Ab 1933, also noch vor dem \u201eAnschluss\u201c \u00d6sterreichs, war Heinrich Strecker Mitglied der NSDAP und bekleidete in der Folge unter anderem den Posten des \u201eGau-Obmanns der N.S. Kulturgemeinde Wien\u201c. In dieser Funktion wurde er 1936 kurzfristig inhaftiert. Von seiner damaligen politischen Gesinnung zeugen Werke wie \u201eWach auf, deutsche Wachau\u201c, \u201eDeutsche Frau\u201c und \u201eDeutsch-\u00d6sterreich ist frei\u201c.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.strecker.at\/komponist\/\">Heinrich Strecker-Gesellschaft<\/a> pl\u00e4diert \u201ef\u00fcr eine sachliche Trennung von Person und Werk des Komponisten\u201c. Streckers Leistung um die formale und inhaltliche Weiterentwicklung der Musik-Gattungen \u201eOperette\u201c und \u201eWiener Musik\/Wienerlied\u201c sollte gew\u00fcrdigt und weitergegeben werden.<\/p>\n<p>Zu Streckers Volksliedern z\u00e4hlen: \u201eJa, ja, der Wein is guat\u201c, \u201eAuf der Lahmgruaben da steht ein altes Haus\u201d, \u201cLiebes Wien, du Stadt der Lieder\u201d, \u201cH\u00e4tt\u2019 ma\u2019s net, so t\u00e4t\u2019 ma\u2019s net\u201d. Dazu kommen die Operetten \u201eM\u00e4del aus Wien\u201d (1932) und \u201e\u00c4nnchen von Tharau\u201d (1933).<\/p>\n<p>Heinrich Strecker verstarb am 28. Juni 1981 im 89. Lebensjahr in Baden bei Wien.<\/p>\n<p><strong>Fritz L\u00f6hner-Beda<\/strong>, der in B\u00f6hmen geborene Librettist, Schlagertexter und Schriftsteller, der seit mindestens 1915 mit Franz L\u00e9har zusammengearbeitet hatte, wurde von den Nazis am 4. Dezember 1942 im Konzentrationslager Auschwitz III ermordet.<\/p>\n<p><strong>Hannerl Elsner<\/strong> bezeichnete sich selbst in ihrer Jugend als \u201emeist engagierte Wiener Lieders\u00e4ngerin\u201c. In unz\u00e4hligen gemeinsamen Auftritten mit Heinrich Strecker sang sie dessen neueste Schlager. 1925 nahm sie ihre erste Schallplatte auf (\u201eMein Engelchen mu\u00df schlafen geh\u2019n\u201c). Ab 1933 engagierte sie sich politisch f\u00fcr die Nationalsozialisten. 1936 wurde sie daf\u00fcr verurteilt und floh mit Heinrich Strecker nach Berlin. 1938 kehrten die beiden nach Wien zur\u00fcck. Nach dem Krieg setzte sie ihre Auftritte als Wienerlied-S\u00e4ngerin fort und nahm erneut Schallplatten auf. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in einem Pensionistenheim in Wien-Favoriten. Im Juni 1990 starb Hannerl Elsner im 79. Lebensjahr. Ihre letzte Ruhest\u00e4tte (als Ludmilla Patterer) ist der Friedhof Inzersdorf in Wien-Liesing.<\/p>\n<p><strong>Alois Klampferer<\/strong> war bis zu seinem Tod unentwegt und gen\u00fcgsam als Wienerlied-Texter aktiv. Am 26. September 1961 ist er nach langer Krankheit schon im 62. Lebensjahr verstorben. Zu seinen Werken z\u00e4hlen die Lieder \u201cMit hat heut\u2019 tramt, es gibt kan Wein mehr\u201d, \u201cWenn ich von der Liebe tr\u00e4um, dann tr\u00e4um ich nur von dir\u201d, \u201cDie hundert Jahr, die mir no lebn, die halt ma aus\u201d.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000001-1-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4444\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000001-1-300x196.jpg\" alt=\"\" width=\"468\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000001-1-300x196.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000001-1-1024x670.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000001-1-768x502.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000001-1-1536x1005.jpg 1536w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000001-1-2048x1340.jpg 2048w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000001-1-818x537.jpg 818w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1928-0815_00000001-1-95x62.jpg 95w\" sizes=\"auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/><\/a>Die erstaunlichste Anekdote zur Entstehung von \u201eDrunt in der Lobau\u201c ist die Tatsache, dass weder der Komponist, noch der Textautor, noch die erste Interpretin des Liedes zur Lobau jemals ein romantisches Verh\u00e4ltnis hatten.<\/p>\n<p>1943, anl\u00e4sslich der Feiern zu Heinrich Streckers 50. Geburtstag, erz\u00e4hlte der Komponist, er h\u00e4tte sich einmal mit Hannerl Elsner aufgemacht, den Ort seiner Hymne endlich selbst aufzusuchen. Die beiden w\u00e4ren also zum Praterspitz gewandert und h\u00e4tten sich von dort mit der F\u00e4hre \u00fcber die Donau in die Lobau \u00fcbersetzen lassen.<\/p>\n<p>Doch kaum, dass sie ihren Fu\u00df ins gelobte Land gesetzt h\u00e4tten, sei wie wild das Laub von den B\u00fcschen geflogen und ein orkanartiger Sturm w\u00e4re losgebrochen.<\/p>\n<p><em>\u201eSchwindel! Gemeinheit! Alles Schwindel!&#8221;<\/em> zeterten die vielen Ausfl\u00fcgler, erinnerte sich Strecker. <em>\u201eMan lockt uns her und in Wirklichkeit gibt&#8217;s da nichts als Gelsen, Sand, und in einem fort Wind!&#8221;<\/em> Hannerl Elsner und Heinrich Strecker traten, wie alle anderen an diesem gewittrigen Tag, die Flucht an.<\/p>\n<p>Auch Textautor Alois Eckhardt-Klampferer konnte sich nicht f\u00fcr die reale Lobau begeistern. 1958, drei Jahre vor seinem Tod, schrieb er:<br \/>\n<em>\u201eDas Lied wurde, wie Strecker mir voraussagte, ein Weltschlager. Und doch gestehe ich es ein, dass ich noch nie in der Lobau war und dass ich auch in Zukunft nicht die Absicht habe, das Platzerl zu suchen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eDrunt in der Lobau\u201c wurde unter anderen interpretiert von:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Max Kuttner (1928) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=prRAugHZP9M\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=prRAugHZP9M<\/a><\/li>\n<li>Fritz Imhoff (1929) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZiM_25Tb9rA\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZiM_25Tb9rA<\/a><\/li>\n<li>Richard Tauber (1935) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xvowNrH0S0g\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xvowNrH0S0g<\/a><\/li>\n<li>Greta Keller (1936) <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dVeMO287M9U\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dVeMO287M9U<\/a><\/li>\n<li>Peter Minich <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xoK3y7_yoX0\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xoK3y7_yoX0<\/a><\/li>\n<li>Willy Hagara <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=VzYs_wWVnqQ\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=VzYs_wWVnqQ<\/a><\/li>\n<li>Erich Kunz <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RSG8jZTJ_YY\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RSG8jZTJ_YY<\/a><\/li>\n<li>Peter Alexander <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6qLgRoVuyYk\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6qLgRoVuyYk<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Originaltext:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wo die Donau mit silbernen Armen umschlingt<br \/>\ns\u2018 letzte St\u00fcckerl vom tr\u00e4umenden Wien,<br \/>\nwo die Einsamkeit winkt, wo die Nachtigall singt<br \/>\nund das Heimchen noch nistet im Gr\u00fcn;<br \/>\ndort lacht das Gl\u00fcck aus tausend Zweigen,<br \/>\ndort ist der Bl\u00fctenduft so eigen,<br \/>\nam stillen Waldrand, wo ich mein Liebchen fand.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Drunt\u2018 in der Lobau, wenn ich das Platzerl nur w\u00fcsst,<br \/>\ndrunt\u2018 in der Lobau hab ich ein M\u00e4del gek\u00fcsst;<br \/>\nihre \u00c4ugerln war&#8217;n so blau, als wie die Veigerln in der Au,<br \/>\nauf dem wunderlieben Platzerl in der Lobau!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und die Stunden vergingen, wir sa\u00dfen beim Teich<br \/>\nund wir hatten einander so lieb.<br \/>\nUnd die V\u00f6glein, sie zwitscherten alle zugleich<br \/>\nuns ihr Lied, dass es immer so blieb.<br \/>\nWir tr\u00e4umten unser sch\u00f6nstes M\u00e4rchen,<br \/>\nwir waren ein verzaubert\u2018 P\u00e4rchen,<br \/>\ndas in der Traumwelt sich fest umschlungen h\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Drunt\u2018 in der Lobau, wenn ich das Platzerl nur w\u00fcsst &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch es kam dann ein Tag und ich ging durch den Hag,<br \/>\nso wie einst, als die Welt noch so sch\u00f6n,<br \/>\nh\u00f6rte nicht aus den Zweigen der Nachtigall Schlag,<br \/>\nkonnt\u2018 die Bl\u00fcmlein am Weg nicht mehr seh\u2018n.<br \/>\nIn meinem Herzen brannt\u2018 ein Sehnen,<br \/>\naus meinen Augen fielen Tr\u00e4nen,<br \/>\nam stillen Waldrand, wo einst mein Liebchen stand.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Drunt\u2018 in der Lobau, wenn ich das Platzerl nur w\u00fcsst &#8230;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>N. N. (1925): \u201eVergn\u00fcgungsanzeiger: Simplizissimus\u201c In: Neue Freie Presse, 3. M\u00e4rz 1925 (Seite 9)<\/li>\n<li>N. N. (1925): \u201eKinoprogramme\/Park-Kino: Der Wein und seine Lieder \u2013 Meister des Wiener Liedes\u201c In: Die Stunde, 29. November 1925 (Seite 8)<\/li>\n<li>Griessler, Franz (1926): \u201eWiener! Kennt Ihr eure Lobau?\u201c In: Wienbibliothek, Plakatsammlung, 17 x 37 cm Bildplakat.<\/li>\n<li>N. N. (1928): \u201eSchallplatten: Odeon-Schallplattenkonzert\u201c In: Die Stunde, 17. November 1928 (Seite 12)<\/li>\n<li>N. N. (1928): \u201eRadio Wien: Abendkonzert der Kapelle Korngold \u2013 Keyda\u201c In: Kleine Volkszeitung, 15. Dezember 1928 (Seite 16)<\/li>\n<li>N. N. (1929): \u201eLokales: Heiterer Abend\u201c In: Badener Zeitung, 28. August 1929 (Seite 2)<\/li>\n<li>N. N. (1938): \u201eWien bleibt die Stadt der Lieder: Hannerl Elsner macht ihrem Namen Ehre\u201c In: Das Kleine Volksblatt, 28. Dezember 1938 (Seite 9)<\/li>\n<li>Stieger, Anton (1943): \u201cDer Mann, der die Lobau \u201centdeckte\u201d \u2013 Heinrich Streckers Geburtstagserinnerungen.\u201c In: Das Kleine Volksblatt, 3. M\u00e4rz 1943 (Seite 5)<\/li>\n<li>Klampferer-Eckhardt, Alois (1958): <a href=\"https:\/\/musik-austria.at\/mensch\/alois-eckhardt-klampferer\/\">Schreiben an Emmerich Arleth am 7. Juli 1958<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/musik-austria.at\/mensch\/alois-eckhardt-klampferer\/\">Parte von Alois Klampferer-Eckhardt<\/a> vom 26. September 1961<\/li>\n<li>Wieser, Raimar und Ziegler, Peter (1997): \u201eLiebes Wien, du Stadt der Lieder: Heinrich Strecker und seine Zeit\u201c, Amalthea Signum-Verlag (ISBN-13 : 978-3850024051)<\/li>\n<li>Hirschenberger, Wolfgang und Parnes, Herbert (2013): \u201e<a href=\"https:\/\/grammophon-platten.de\/e107_files\/public\/1394961931_109_FT25623_diskographie_d._st._populrmusik_1900_-_1958.pdf\">Diskographie der \u00f6sterreichischen Popul\u00e4rmusik. Tanz-, Jazz und U-Musikaufnahmen 1900 \u2013 1958<\/a>\u201c<\/li>\n<li>Kornberger, Monika (2015): \u201e<a href=\"https:\/\/www.musiklexikon.ac.at\/ml\/musik_E\/Elsner_Hannerl.xml\">Elsner, Hannerl (eig. Hammer, Ludmilla, verh. Patterer)<\/a>\u201f In: \u00d6sterreichisches Musiklexikon online<\/li>\n<li>Kornberger, Monika (2020): \u201e<a href=\"https:\/\/www.musiklexikon.ac.at\/ml\/musik_W\/Wiener_Boheme_Verlag.xml\">Wiener Boh\u00eame-Verlag<\/a>\u201f In: \u00d6sterreichisches Musiklexikon online<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.strecker.at\/komponist\/\">Verein Heinrich Strecker Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li>Wiaderni, Robert: \u201e<a href=\"https:\/\/musik-austria.at\/mensch\/heinrich-strecker\/\">Heinrich Strecker<\/a>\u201c In: Musik-Austria online<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 1927 entstand ein Wienerlied, das als Schlager zu einem Welterfolg wurde und wie kein anderes den romantischen Traum von der Lobau beschreibt &#8211; gewisserma\u00dfen als deren Hymne. Der Titel dieses Liedes: \u201eDrunt\u2018 in der Lobau\u201c. Viele ber\u00fchmte S\u00e4nger und Entertainer hatten es in ihrem Repertoire: Richard Tauber, Peter Alexander, Greta Keller, die Comedian Harmonists, Peter Minich, Erich Kunz, Karel Gott, James Last \u2026 Die vom Standpunkt des Wieners her wohl erdigste Version mag&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":4429,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-4425","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-neues-von-gestern"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4425","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4425"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4425\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7430,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4425\/revisions\/7430"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4425"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4425"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4425"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}