{"id":3278,"date":"2020-01-06T20:50:06","date_gmt":"2020-01-06T19:50:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=3278"},"modified":"2021-02-01T18:40:08","modified_gmt":"2021-02-01T17:40:08","slug":"rettung-der-lobau-sachverhalte-immer-kurioser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/rettung-der-lobau-sachverhalte-immer-kurioser\/","title":{"rendered":"Rettung der Lobau: Sachverhalte immer kurioser!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Lobau vertrocknet und verlandet, sie stirbt. Das liegt daran, dass sie nicht mit Wasser aus der Donau gespeist werden darf &#8211; wegen einer damit verbundenen, vermuteten Gef\u00e4hrdung der Trinkwasserbrunnen. Die Stadt Wien schiebt diesen Konflikt beharrlich zur Seite. 32 Jahre lang eiert man bereits um eine politische Entscheidung herum. Je tiefer man in alten Dokumenten gr\u00e4bt, umso kurioser werden die Sachverhalte.<\/strong><\/p>\n<p>In den angesprochenen 32 Jahren, seit dem Aufzeigen des Grundproblems zwischen Trinkwassergewinnung und Erhaltung der Landschaft 1988, wurden Millionen von Euro an Steuergeld ausgegeben, nur um immer wieder zum selben Ergebnis zu kommen:<\/p>\n<ol>\n<li>Wenn die Lobau nicht mit Wasser aus der (Neuen) Donau dotiert wird, geht ihre charakteristische Vielfalt verloren, werden die Gew\u00e4sser in naher Zukunft zu seichten Lacken und die Tiere und Pflanzen, welche die Lobau eines Nationalparks w\u00fcrdig gemacht haben, werden verschwinden.<\/li>\n<li>Durch das Einspeisen von Wasser aus der Donau bzw. der Neuen Donau k\u00f6nnten jedoch die in der Lobau gelegenen Brunnen gef\u00e4hrdet werden, deren Trinkwasser, so hei\u00dft es von Seiten der Magistratsabteilung MA 31 \u201eWiener Wasser\u201c, zur Abdeckung des Spitzenbedarfs und in Wartungsperioden der beiden Hochquellenleitungen ins Netz eingespeist werden m\u00fcsse.<\/li>\n<\/ol>\n<figure id=\"attachment_3280\" aria-describedby=\"caption-attachment-3280\" style=\"width: 403px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3280\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/1019px-Grundwasserwerk_Lobau.jpg\" alt=\"\" width=\"403\" height=\"304\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/1019px-Grundwasserwerk_Lobau.jpg 1019w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/1019px-Grundwasserwerk_Lobau-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/1019px-Grundwasserwerk_Lobau-768x579.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3280\" class=\"wp-caption-text\">Grundwasserwerk Lobau<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die Lobau-Brunnen w\u00e4ren demnach also f\u00fcr Wien unerl\u00e4sslich. Trinkwasser sei priorit\u00e4r, die Vielfalt der Lobau durch die Einspeisung von Donauwasser zu retten, k\u00e4me aus diesem Grund leider nicht in Frage.<\/strong><\/p>\n<p>Das ist verwunderlich.<\/p>\n<p>Die Frage, die niemand stellen will, ist, ob das Brunnenfeld Lobau heute tats\u00e4chlich noch gebraucht wird. Denn der Trinkwasserbedarf geht in Wien seit Jahrzehnten (!) massiv zur\u00fcck \u2013 seit den 1970er-Jahren um 23 Prozent. Dar\u00fcber hinaus wurden 2006 f\u00fcr Wien zus\u00e4tzlich das Grundwasserwerk Moosbrunn und 2015 das Grundwasserwerk Donauinsel-Nord in Betrieb genommen, deren Kapazit\u00e4ten jene des Grundwasserwerks Lobau deutlich \u00fcbertreffen.<\/p>\n<p>Abgesehen davon ist dieser Konflikt zwischen Trinkwasser und Vertrocknung 32 Jahre alt. Der 2015 verstorbene Stadt-Verkehrs- und Regionalplaner Hannes Schulz schrieb schon 1988 im Rahmen des Wettbewerbs \u201eChancen f\u00fcr den Donauraum Wien\u201c folgendes:<\/p>\n<p><em>\u201eDie derzeitige Rechtslage und die Forderung der MA 31 nach Hochwasserfreiheit der Lobau ist mit dem Einstr\u00f6men von Donauwasser nicht vereinbar. Die k\u00fcnftige Rolle der Grundwasserwerke f\u00fcr die Wiener Trinkwasserversorgung w\u00e4re zu kl\u00e4ren. \u2026 Ist eine Verlegung, Reduzierung oder ein Umbau der Brunnen bzw. eine zus\u00e4tzliche Aufbereitungsanlage denkbar?\u201c<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_2227\" aria-describedby=\"caption-attachment-2227\" style=\"width: 399px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2227\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/2003-02-26-kleehaeufel-ein-neues-wasserwerk-entsteht.jpg\" alt=\"\" width=\"399\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/2003-02-26-kleehaeufel-ein-neues-wasserwerk-entsteht.jpg 2048w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/2003-02-26-kleehaeufel-ein-neues-wasserwerk-entsteht-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/2003-02-26-kleehaeufel-ein-neues-wasserwerk-entsteht-768x548.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/2003-02-26-kleehaeufel-ein-neues-wasserwerk-entsteht-1024x731.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/2003-02-26-kleehaeufel-ein-neues-wasserwerk-entsteht-240x172.jpg 240w\" sizes=\"auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2227\" class=\"wp-caption-text\">Pr\u00e4sentation des Kleeh\u00e4ufel-Siegerprojekts (Rathauskorrespondenz\/Pressefoto Votava)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Eine \u201ezus\u00e4tzliche Aufbereitungsanlage\u201c! Damit k\u00f6nnte der Konflikt gel\u00f6st und das Trinkwasser aus den Lobaubrunnen k\u00f6nnte ohne Unterlass genutzt werden.<\/strong><\/p>\n<p><strong><span><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/sehr-mysterioes-das-wasserwerk-das-die-lobau-retten-koennte\/\">Diese ph\u00e4nomenale, 1988 erstmals ins Gespr\u00e4ch gebrachte Aufbereitungsanlage<\/a><\/span><\/strong> stand 2005 bereits kurz vor der Verwirklichung! Sie wurde geplant, bejubelt, ein Architektenwettbewerb fand statt, am Kleeh\u00e4ufel neben den Ostbahngeleisen wurden Grundst\u00fccke angekauft \u2013 bis man die Sache sang- und klanglos absagte und das Projekt in der Versenkung verschwand.<\/p>\n<p>Im September 2019 stellt die Stadt Wien dazu fest:<\/p>\n<p><em>\u201eAufgrund der Entwicklung des Wasserbedarfs und er zu erwartenden hohen Errichtungs- und Betriebskosten war die Notwendigkeit zur Errichtung der Aufbereitungsanlage Kleeh\u00e4ufel nicht gegeben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dass man die H\u00f6he der Errichtungs- und Betriebskosten auch anders sehen und gleichzeitig seri\u00f6s berechnen kann, beweist der Journalist und Lobau-Experte Robert Poth in seinem Blog. Am Ende stellt er die Frage: <em>\u201eW\u00e4re es den Wienerinnen und Wienern wert, pro Jahr 4 Euro pro Kopf zu zahlen, um die Lobau zu retten?\u201c <\/em><strong>Zum Blog<\/strong>: <strong><span><a href=\"https:\/\/beasts.at\/rettung-der-lobau-aufbereitung-erschwinglich\/\">https:\/\/beasts.at\/rettung-der-lobau-aufbereitung-erschwinglich\/<\/a><\/span><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3281 \" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Austria_Bundesadler-276x300.jpg\" alt=\"\" width=\"109\" height=\"119\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Austria_Bundesadler-276x300.jpg 276w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Austria_Bundesadler-942x1024.jpg 942w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Austria_Bundesadler-768x834.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Austria_Bundesadler-1414x1536.jpg 1414w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Austria_Bundesadler-1885x2048.jpg 1885w\" sizes=\"auto, (max-width: 109px) 100vw, 109px\" \/>Die <strong><span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Lobauinfo-190071851044589\/?__tn__=kC-R&amp;eid=ARD-qb2vcs_2elprjhyVDKyRpRYUAupYQ8PJQwApZBFTKOUniWb8uy-5sHmhA3dCdFuQOcW__15524ZU&amp;hc_ref=ARQUb1pZEVIy-x4KhclNgv76BflmVnCY40GNqmiM5jzbdkovWKlF2-FAUwT3NjbC3Rc&amp;fref=nf\">Facebook-Seite \u201eLobauinfo\u201c<\/a><\/span><\/strong> ver\u00f6ffentlichte dazu au\u00dferdem am 5. J\u00e4nner 2020 erstmals Ausz\u00fcge aus der wasserrechtlichen Bewilligung f\u00fcr das Wasserwerk Kleeh\u00e4ufel (= die Wasseraufbereitungsanlage) vom 22. M\u00e4rz 2004 \u2013 erteilt vom Bundesminister f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.<\/p>\n<p>Lobauinfo-Chefredakteur Robert Eichert weist darauf hin, dass damals an der Notwendigkeit der Aufbereitungsanlage Kleeh\u00e4ufel nicht der geringste Zweifel bestand.<\/p>\n<p>Zitate aus dem 157 Seiten umfassenden Bescheid<em>:<br \/>\n<\/em><em>\u201eDas Wasser des Brunnenfeldes Untere Lobau weist anthropogen verursachte Belastungen auf&#8230;&#8221;, &#8220;&#8230; trotz der Errichtung von Sperrbrunnen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Belastungen, insbesondere von SKW<\/em> (Anm.: SKW Schwere Kohlenwasserstoffe = Heiz\u00f6l, Diesel, Kerosin) <em>im Wasser vorhanden sind.&#8221;, &#8220;&#8230; zur Nutzung des Brunnenfeldes ist deshalb unter Ber\u00fccksichtigung des Gef\u00e4hrdungspotenzials eine Aufbereitung und Desinfektion erforderlich.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Eichert<em>: \u201eWarum sollte das Lobau-Grundwasser jetzt nicht mehr aufbereitet werden m\u00fcssen? Hat sich seither etwas daran ge\u00e4ndert?\u201c<\/em><\/p>\n<p>Und noch ein Zitat aus dem Bescheid: <em>\u201eEs ist davon auszugehen, dass die Sicherheit, die Wiener Bev\u00f6lkerung mit einwandfreiem Trinkwasser versorgen zu k\u00f6nnen, durch den Betrieb der Aufbereitungsanlage ganz wesentlich erh\u00f6ht werden wird.\u201c<\/em><\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Michael H\u00e4upl betonte in der Gemeinderatssitzung vom 25. Juni 2008, dass Wien <em>\u201egro\u00dfe Investitionen in die Qualit\u00e4t der Daseinsvorsorge\u201c<\/em> zu finanzieren haben werde, und dass dabei zum Beispiel <em>\u201edie zentrale Wasseraufbereitung Kleeh\u00e4ufel zur Qualit\u00e4tssicherung\u201c<\/em> anstehen w\u00fcrde.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3283\" aria-describedby=\"caption-attachment-3283\" style=\"width: 295px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3283\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/M\u00fchlwasser-6-Dez-2019-Foto-Peter-Appelius-korr-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"295\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/M\u00fchlwasser-6-Dez-2019-Foto-Peter-Appelius-korr-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/M\u00fchlwasser-6-Dez-2019-Foto-Peter-Appelius-korr-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/M\u00fchlwasser-6-Dez-2019-Foto-Peter-Appelius-korr.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 295px) 100vw, 295px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3283\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Peter Appelius<\/figcaption><\/figure>\n<p>Danach hat man von der Wasseraufbereitungsanlage Kleeh\u00e4ufel kein Wort mehr geh\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>Zusammengefasst:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Die Lobau kann nicht mit Donauwasser versorgt werden, weil die Stadt Wien behauptet, die dringend ben\u00f6tigten Brunnen seien dadurch gef\u00e4hrdet. Dringend ben\u00f6tigt? Dem steht erstens entgegen, dass der Trinkwasserverbrauch in Wien seit mehr als drei Jahrzehnten sinkt, und zweitens, dass in den vergangenen 15 Jahren die verf\u00fcgbaren Wiener Grundwasser-Kapazit\u00e4ten durch zwei neue Trinkwasserwerke mehr als verdoppelt wurden.<\/li>\n<li>Eine Aufbereitungsanlage f\u00fcr das &#8211; beh\u00f6rdlich best\u00e4tigt &#8211; dringend n\u00f6tige Trinkwasser aus der Lobau sei jedoch keineswegs notwendig, sagt die Stadt, weil ja Wien eigentlich immer weniger Wasser verbrauchen w\u00fcrde. Braucht man es nun oder braucht man es nicht? Denn im ministeriellen Bescheid aus dem Jahr 2004 wird eine Aufbereitung des Lobauwassers sehr wohl als erforderlich betrachtet und eindeutig vor Verschmutzungen des Trinkwassers wegen des benachbarten Tanklagers, wegen Altlasten aus dem Weltkrieg und wegen des \u00d6lhafens gewarnt .<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Das bedeutet, dass nach Aussagen des Magistrats der Stadt Wien das Trinkwasser aus der Lobau einerseits nicht so wichtig sei, dass man es aufbereiten m\u00fcsse. Gleichzeitig sei es aber so enorm wichtig, dass man trotz neuerdings doppelter Kapazit\u00e4ten keinesfalls darauf verzichten kann. Und die Lobau muss sterben.<\/strong><\/p>\n<p>Die Katze bei\u00dft sich gewisserma\u00dfen genau dort in den Schwanz, wo der Hund begraben liegt.<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Schulz, Hannes (1988): \u201eChancen f\u00fcr den Donauraum Wien \u2013 2. Wettbewerbsstufe: Empfehlungen der Jury und der Vorpr\u00fcfung.\u201c In \u201eDer Aufbau\u201c 2\/1988 (S. 128)<\/li>\n<li>Beantwortung einer Anfrage von \u00d6VP-Bezirksklubobmann Zoran Ilic vom 5. Juni 2019 durch SP\u00d6-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy am 11. September 2019 \u201elaut Auskunft von Frau amtsf\u00fchrender Stadtr\u00e4tin Mag. Ulli Sima\u201c (BV 22 \u2013 474723\/19)<\/li>\n<li>Wasserrechtliche Bewilligung f\u00fcr die Errichtung und den Betrieb einer Wasseraufbereitungsanlage in der Katastralgemeinde Wien-Stadlau (Kleeh\u00e4ufel) durch den Bundesminister f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Bescheid 15.628\/12-I 5\/03 vom 22. M\u00e4rz 2004)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lobau vertrocknet und verlandet, sie stirbt. Das liegt daran, dass sie nicht mit Wasser aus der Donau gespeist werden darf &#8211; wegen einer damit verbundenen, vermuteten Gef\u00e4hrdung der Trinkwasserbrunnen. 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