{"id":3197,"date":"2019-11-29T20:44:06","date_gmt":"2019-11-29T19:44:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=3197"},"modified":"2021-02-01T18:40:18","modified_gmt":"2021-02-01T17:40:18","slug":"wo-ist-das-schilfdschungel-neusiedlersee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wo-ist-das-schilfdschungel-neusiedlersee\/","title":{"rendered":"Wo ist das? Schilfdschungel Neusiedlersee?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Foto stammt aus der Oberen Lobau, geschossen Ende November 2019.&nbsp;<\/strong><strong>Es zeigt das \u201eSchr\u00f6derWASSER\u201c bzw. jenen Ort, an dem fr\u00fcher das Schr\u00f6derwasser lag.<\/strong><\/p>\n<p>Zur Orientierung: Das Schr\u00f6derwasser w\u00e4re die Verl\u00e4ngerung der Alten Naufahrt in Richtung des bekannten Josefstegs &#8211; zum Tischwasser und zum nunmehr ebenso weitgehend trockenen Fasangartenarm, der fr\u00fcher eine Verbindung zur Panozza-Lacke darstellte.<\/p>\n<p>Norbert Sendor, Obmann des Vereins \u201eLobaumuseum\u201c erinnert sich noch gut daran, wie er in den 1960er-Jahren im Bereich des Josefstegs geschnorchelt hat und dabei Schw\u00e4rmen von bunten Bitterlingen begegnet ist. Heute k\u00f6nnte er hier mit Stra\u00dfenschuhen spazieren gehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3199\" aria-describedby=\"caption-attachment-3199\" style=\"width: 332px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-3199\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Fasangartenwasser-1927-300x196.jpg\" alt=\"\" width=\"332\" height=\"217\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Fasangartenwasser-1927-300x196.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Fasangartenwasser-1927-1024x671.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Fasangartenwasser-1927-768x503.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Fasangartenwasser-1927-818x537.jpg 818w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Fasangartenwasser-1927-95x62.jpg 95w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Fasangartenwasser-1927.jpg 1420w\" sizes=\"auto, (max-width: 332px) 100vw, 332px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3199\" class=\"wp-caption-text\">Fasangartenwasser 1927<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vor dem Zweiten Weltkrieg stand eine Fischerh\u00fctte auf Pf\u00e4hlen am Rande des Schr\u00f6derwassers, Karlsh\u00fctte genannt &#8211; nach dem F\u00f6rster Karl Schweinhammer, der sie f\u00fcr die Fischer errichten lie\u00df. <em>\u201eEs ist das sch\u00f6nste und idyllischste Fischerheim, das man weit und breit kennt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>1972 wird das Schr\u00f6derwasser im Standardwerk \u201eNaturgeschichte Wiens\u201c noch den \u201etieferen Gew\u00e4ssern der Lobau\u201c zugeordnet.<\/p>\n<p>H\u00e4tte sich die Stadt Wien rechtzeitig um Ihre Natursch\u00e4tze gek\u00fcmmert, w\u00fcrde das Schr\u00f6derwasser auch heute Fischschw\u00e4rmen Lebensraum bieten.<\/p>\n<p>Denn die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Einspeisung von Wasser aus der Neuen Donau \u00fcber die Panozza-Lacke existieren seit mindestens 2002 (!).<\/p>\n<p>Anfang 2018 hie\u00df es, die Beh\u00f6rdenwege w\u00fcrden noch etwa zwei Jahre dauern, danach w\u00fcrde aber endlich durch den Damm ein Loch gegraben, eine Rohrleitung verlegt und Schleusen eingerichtet werden. Die in die Panozza-Lacke eingespeiste Wassermenge w\u00fcrde in der Folge so gro\u00df sein, dass nicht nur Fasangartenarm, Schr\u00f6derwasser und Tischwasser, sondern auch die Untere Lobau davon positiv beeinflusst werden k\u00f6nnte. Das derzeit trocken liegende Gew\u00e4ssersystem der Oberen Lobau m\u00fcsste vor der Wassereinspeisung allerdings revitalisiert bzw. vertieft = ausgebaggert werden.<\/p>\n<p><strong>Seit 2002 sind 17 Jahre vergangen \u2026<\/strong><\/p>\n<p>Im Nationalparkmanagementplan 2019 bis 2028 wird unter \u201eZiele und Ma\u00dfnahmen\u201c auch die \u201eDotation Panozzalacke\u201c erw\u00e4hnt &#8211; mit einem verd\u00e4chtigen Nachsatz: \u201eLangfristig: Schaffung einer neuen Gew\u00e4sserverbindung von der Panozzalacke zum Oberleitner Wasser.\u201c<\/p>\n<p><strong>Langfristig? Bis 2028? Ein Vierteljahrhundert von der bekundeten Absicht zur Realisierung? F\u00fcr eine Wassereinspeisung?<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quellen:<br \/>\nRathauskorrespondenz, 20.4.2004: \u201eHochwasserschutz verhindert Lobau-Austrocknung\u201c<br \/>\nKleine Volkszeitung, 10. Juli 1934: \u201ePreisfischen zwischen Schr\u00f6der- und Lobgrundtor\u201c (S.8)<br \/>\nNationalpark Donau-Auen Managementplan 2019 &#8211; 2028<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Foto stammt aus der Oberen Lobau, geschossen Ende November 2019.&nbsp;Es zeigt das \u201eSchr\u00f6derWASSER\u201c bzw. jenen Ort, an dem fr\u00fcher das Schr\u00f6derwasser lag. Zur Orientierung: Das Schr\u00f6derwasser w\u00e4re die Verl\u00e4ngerung der Alten Naufahrt in Richtung des bekannten Josefstegs &#8211; zum Tischwasser und zum nunmehr ebenso weitgehend trockenen Fasangartenarm, der fr\u00fcher eine Verbindung zur Panozza-Lacke darstellte. 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