{"id":282,"date":"2016-12-31T17:04:02","date_gmt":"2016-12-31T16:04:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/?p=282"},"modified":"2020-10-20T18:48:37","modified_gmt":"2020-10-20T16:48:37","slug":"kurt-kracher-die-lobau-und-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/kurt-kracher-die-lobau-und-ich\/","title":{"rendered":"Kurt Kracher: die Lobau und ich"},"content":{"rendered":"<p><strong><span><a href=\"http:\/\/www.kurt-kracher.at\/\">KURT KRACHER<\/a>&nbsp; <\/span>Nach abgeschlossener Fotografenlehre ist er 33 Jahre lang als Film-und Videotechniker in einer traditionsreichen Wiener Filmkopieranstalt besch\u00e4ftigt. 2001 l\u00f6st er einen Gewerbeschein als Fotograf, 2006 wechselt er als Medientechniker und Fotograf ins Wiener Naturhistorische Museum. Seit Juni 2019 befindet sich Kurt Kracher im Ruhestand. Seitdem widmet er seine Zeit haupts\u00e4chlich der Familie und der Lobau (oder umgekehrt).<\/strong><\/p>\n<p>In eigenen Worten:<\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4093\" src=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20190709_055030-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"376\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20190709_055030-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20190709_055030-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20190709_055030-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20190709_055030-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20190709_055030-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 376px) 100vw, 376px\" \/>\u201eIch bin in Floridsdorf, im 21. Wiener Gemeindebezirk aufgewachsen. Seit 1980 wohne ich unmittelbar am Rande der Lobau, in Gro\u00df-Enzersdorf. Es war 1993, als dort eine Schar Graureiher direkt vor meinen Augen in die L\u00fcfte stieg. Ich war begeistert und h\u00e4tte das Erlebnis liebend gern auf einem Foto festgehalten. So entdeckte ich die Naturfotografie.<\/em><\/p>\n<p><em>In Zeitungsartikeln und B\u00fcchern begegnete ich in diesen Jahren immer wieder geradezu unglaublichen Tieraufnahmen von <span><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/norbert-sendor-seit-1953-in-der-lobau\/\">Norbert Sendor<\/a><\/span> und <span><a href=\"https:\/\/www.lobaumuseum.wien\/cms\/franz-antonicek-der-waldlaeufer-mit-der-kamera\/\">Franz Antonicek<\/a><\/span>. Ich fragte mich: Wie machen die beiden das, in der Lobau all diese wunderbaren Tiere vor die Linse zu bekommen? Ich holte also mein altes Teleobjektiv aus dem Kasten, machte mir Gedanken \u00fcber ein Tarnzelt und dann, eines Tages, welch ein Gl\u00fcck: Hirsche, die vor meiner Linse durch ein Altwasser schwimmen! Leider zu sehr sp\u00e4ter Stunde. Durch die lange Belichtungszeit waren am Ende alle unscharf, eine Katastrophe.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Wunsch, freilebende Wildtiere zu fotografieren, trieb mich von da an immer \u00f6fter hinaus. Meine Fotoausr\u00fcstung wurde von Jahr zu Jahr professioneller und \u2013 was das Wichtigste war &#8211; mein Wissen \u00fcber die Natur und speziell \u00fcber die Tierwelt der Donau-Auen ist bei jedem einzelnen Ausflug gewachsen.<\/em><\/p>\n<p><em>Mittlerweile kann ich \u00fcber ein Bildarchiv von einigen tausend Motiven aufwarten, quer durch den Nationalpark Donauauen. Kein einziges Mal ist dabei ein Lebewesen zu Schaden gekommen \u2013 das war mir seit jeher ein gro\u00dfes Anliegen.<\/em><\/p>\n<p><em>Was mich bei meinen Ausfl\u00fcgen sehr traurig stimmt, ist die immer rascher fortschreitende Verlandung und Austrocknung der Lobau.<\/em><\/p>\n<p><em>Wo ich zu Beginn meiner Laufbahn als Naturfotograf im tiefen Wasser die \u201everwischten, unscharfen\u201c Hirsche fotografierte, existiert heute nur noch ein d\u00fcrftiges Rinnsal.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir alle, die wir ihn Wien und Gro\u00df-Enzersdorf leben, die Lobau durchwandern und sie genie\u00dfen, sollten auch etwas f\u00fcr sie tun, jeder auf seine Weise. Das sind wir ihr schuldig!\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Email:<\/strong> <a href=\"mailto:kurt.kracher@aon.at\"><span>kurt.kracher@aon.at<\/span><br \/>\n<\/a><strong>Website: <span><a href=\"http:\/\/www.kurt-kracher.at\">www.kurt-kracher.at<\/a><\/span><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KURT KRACHER&nbsp; Nach abgeschlossener Fotografenlehre ist er 33 Jahre lang als Film-und Videotechniker in einer traditionsreichen Wiener Filmkopieranstalt besch\u00e4ftigt. 2001 l\u00f6st er einen Gewerbeschein als Fotograf, 2006 wechselt er als Medientechniker und Fotograf ins Wiener Naturhistorische Museum. Seit Juni 2019 befindet sich Kurt Kracher im Ruhestand. Seitdem widmet er seine Zeit haupts\u00e4chlich der Familie und der Lobau (oder umgekehrt). In eigenen Worten: \u201eIch bin in Floridsdorf, im 21. Wiener Gemeindebezirk aufgewachsen. 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