Der Nationalpark als Wintersportgebiet

Der Nationalpark als Wintersportgebiet

Das Kühwörtherwasser ist zugefroren, die Untere Lobau schneebedeckt und zwei Langläufer sind am 4. Februar offenbar davon ausgegangen, dass es ihnen zusteht, im Nationalpark abseits der Wege Wintersport zu betreiben – ohne Heimlichtuerei und von weitem sichtbar. Einstieg: Gänshaufentraverse, Laufrichtung: Norden. Ziel: unbekannt.

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Das Rohrwörth und die Brunnader im Jahr 1888

Das Rohrwörth und die Brunnader im Jahr 1888

In der Enzyklopädie „Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild“, die von Kronprinz Rudolf angeregt wurde, findet sich im Band 4 von 1888 eine blumige Beschreibung der Unteren Lobau in Höhe Mühlleiten – aus dem Rohrwörth und sichtlich vom Rande der mittlerweile versiegten Brunnader. Die Jagderzählung aus einer längst vergangenen, paradiesischen Welt spielt an einem Spätsommertag bei Morgengrauen: „Über Sanddünen, durch Weidenanflug, an einem Arme entlang dringen wir vor gegen das Rohrwörth, dessen Hochhölzer wie dunkle Mauern uns gegenüberstehen…

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Zum Gedenken: das Gänshaufenwasser

Zum Gedenken: das Gänshaufenwasser

Mitten im schönsten Teil der Unteren Lobau liegt das idyllische, für sein klares Wasser bekannte „Gänshaufenwasser“. Oder besser „lag“ das idyllische Gänshaufenwasser, denn der romantische Altarm und sein Nachbar, die ebenso klare Brunnader, sind nur noch in den Erinnerungen der alten Waldläufer und auf seltenen Fotodokumenten existent.  1969 wurde das Gänshaufenwasser (auch Hechtenwasser genannt) nämlich auf höchste Anordnung zugeschüttet. Der Anlass dafür war das neu errichtete Grundwasserwerk „Untere Lobau“. Im Jahrbuch der Stadt Wien findet sich…

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Bericht aus dem toten Lausgrund

Bericht aus dem toten Lausgrund

Tierfotograf Kurt Kracher hat sich Ende Jänner (mit Erlaubnis) den Lausgrund angesehen. Sein Bericht: „Wie es dort ausschaut? Sehr traurig. Erst ganz unten bei der Donau gibt es noch etwas Eis, ansonsten ist der Lausgrund staubtrocken.“ Tote Schnecken, tote Fische, tote Wasserpflanzen, tote Amphibien – die Wildschweine haben den ausgetrockneten Gewässergrund durchpflügt und das meiste bereits aufgefressen. Lobau-Historiker Robert Eichert hat herausgefunden, dass die nach ihm benannte, lebenserhaltende Eichert-Quelle, eine Einspeisung des Überschuss-Trinkwassers aus den…

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31. Jänner: Vortrag „Umweltgeschichte der Lobau“ von Robert Eichert

31. Jänner: Vortrag „Umweltgeschichte der Lobau“ von Robert Eichert

Wie sind die Menschen im Laufe der Geschichte mit der Lobau umgegangen? Der Lobau-Kenner Robert Eichert, Lokalhistoriker, Ausstellungsgestalter und redaktioneller Mitarbeiter der Donaustädter Bezirkszeitung, hat in jahrelanger Arbeit einen Vortrag mit beinahe vergessenen, historischen Fotos zusammengestellt. Er deckte erstaunliche Geschehnisse aus frühen Tagen auf und zieht Schlussfolgerungen in unsere Zeit. Der Vortrag „Eine Umweltgeschichte der Lobau in Bildern von 1800 bis heute“ findet am Dienstag, den 31. Jänner. um 18 Uhr in den Räumlichkeiten des Wiener Naturschutzbundes…

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1920 … die Lobau und der Prater sehen grauenhaft aus

1920 … die Lobau und der Prater sehen grauenhaft aus

Was der 1. Weltkrieg den Menschen angetan hat, lässt sich oft aus unerheblichen Berichten herauslesen. In der Ausgabe vom 30. Juni 1920 der in Stuttgart erscheinenden Zeitschrift „Blätter für Aquarien- und Terrarienkunde“ ruft der in Wien-Erdberg beheimatete Aquarienverein „Cyperus“ zum Schutz der Wiener Augebiete auf: „Wie wohl jeder weiß, ist eine der bedauerlichsten Folgeerscheinungen des Krieges die sinnlose Verwüstung und Plünderung unserer Wälder und Auen. Nicht nur die alten, etwa schlagbaren Bäume fielen blindem Wüten…

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Erinnerung an die Rollfähre Bad Deutsch-Altenburg

Erinnerung an die Rollfähre Bad Deutsch-Altenburg

Bis Anfang der 1970er-Jahre war es recht mühsam, entlang der Auen östlich von Wien die Donau zu überqueren, noch dazu mit einem Kraftfahrzeug. Flussabwärts der Wiener Ostbahnbrücke gab es nur kleine Fähren. Ab 1951 wurde die Situation durch eine sehr tragfähige Rollfähre, die zwischen Stopfenreuth und Bad Deutsch-Altenburg hin- und herfuhr, erleichtert. Ihr Ende zeichnete sich am 20. April 1970 ab, als die Fähre kurz nach 22 Uhr in der Mitte der hochwasserführenden Donau durch…

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LOBAU-MUSEUM: 2009 GESCHLOSSEN, 2017 IM INTERNET WIEDERERÖFFNET Unsere Geschichte: 1972 eröffnete der Naturschützer und Umweltaktivist Anton Klein aus großer Sorge um die Wiener Donauauen im Kellerlokal seines Aquarienvereins eine „Lobau-Ausstellung“, die bald danach in „Lobau-Museum“ umbenannt wurde. 1975 erhielt er dafür vom Forstamt der Stadt Wien das sogenannte Adjunkten-Schlössl in der Oberen Lobau zur Verfügung gestellt. Das Inventar wurde übersiedelt – und am 16. März 1975 wurde das nun gewissermaßen salonfähige Museum feierlich eröffnet.  2009 musste…

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Mühlleitner Furt wegen Großbaustelle gesperrt

Mühlleitner Furt wegen Großbaustelle gesperrt

Eine Großbaustelle mitten in der Unteren Lobau verhindert nun sogar das Benützen des Spazierweges über die Mühlleitner Furt. Von Herbst 2016 bis Frühjahr 2017 werden die beiden zwischen Mühlleiten und der Donau unterirdisch verlaufenden Gasleitungen auf einer Strecke von dreieinhalb Kilometern saniert. Sie versorgen den Großraum Wien, den Flughafen Schwechat, einige Industrieanlagen und die Raffinerie. Eine veraltete Anlage soll dabei abgebaut und die Fläche rekultiviert werden. Auch wenn natürlich alles in Absprache mit den Behörden geschieht…

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1927: das Gedicht des Bundespräsidenten

1927: das Gedicht des Bundespräsidenten

Am 16. Jänner 1927 war der österreichische Bundespräsident Michael Hainisch, ein begeisterter Jäger und Naturfreund, zu Gast in der Lobau. Im Gästebuch des „Birschhauses Rohrwörth“ (Rohrwörth = südlich von Mühlleiten, zwischen Donau und Kühwörther Wasser) hinterließ er ein selbstverfasstes Gedicht, das in der Ausgabe Nr. 2329 der „Wiener Allgemeinen Forst- und Jagdzeitung“ vom 26. August 1927 abgedruckt wurde und auf diese Weise der Nachwelt erhalten blieb. Es lautet: Lobau Zwei Meilen von der Großstadt gegen…

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