Im Lausgrund plätschert es wieder

Das Lausgrundwasser im Kerngebiet der Unteren Lobau ist seit der ungehobelten, wegen Bauarbeiten im Nationalpark erfolgten Trockenlegung im heurigen Winter zwar noch nicht mit Fischen, aber wieder gut mit Wasser befüllt. Dafür sorgt in erster Linie die fabelhafte, im Moment fröhlich sprudelnde „Eichert-Quelle“. Sie leitet überschüssiges Trinkwasser aus einem unmittelbar daneben liegenden Brunnen ein. Der Bezirkspolitiker Robert Eichert und der Naturfotograf Norbert Sendor hatten seinerzeit entdeckt, dass an dieser Stelle kurioserweise ständig erstklassiges Wasser in die Donau ausgeleitet wird und nicht in die vertrocknende Lobau. Eichert nahm den Kampf mit den Behörden auf und schließlich gelang es ihm, diese zu überzeugen, das Trinkwasser statt in die Donau in den Lausgrund zu leiten. Seitdem ist die (von Norbert Sendor benannte) „Eichert-Quelle“ die einzige und oft lebensrettende Einspeisung von Wasser in die Untere Lobau.

Ebenso ausnahmsweise gut befüllt sind derzeit das Lichte Loch und das Schwarze Loch – im Vergleich zu früheren Jahrzehnten dennoch vergleichsweise jämmerlich

Fotos: Kurt Kracher

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